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Junge Musiker zeigen Talent und Spielfreude beim Frühlingskonzert

Den Auftakt machte das Querflötenensemble mit dem heiteren Allegretto Moderato „das Huhn, der Kuckuck und der Esel“ von Franz Hoffmeister. Zwei der Interpretinnen, Debora Bäumle und Ramona Binzer, haben zu dem zum 2. Mal den Musikschulwettbewerb der Realschule gewonnen.
 
Trompeter Luca Ostermeier, von Frau Diana Vitkovska ihn auf dem Klavier begleitet. spielte die Ballade „Fun for Trumpet Nr.1 von Ted Huggens mit Präzion und guter Intonation.
 
Ein Novum an der Musikschule ist der Unterricht für Veeh-Harfe. Diese Harfe kann ohne Notenkenntnisse gespielt werden und ist deshalb ein gutes Einstiegsinstrument für Musikliebhaber im 3. Lebensabschnitt. Mit dem fröhlichen Stück „Blumenwiese“ ihrer Lehrerin Dorothée Fröller brachten vier rüstige Seniorinnen und ihre Lehrerin mit Hingabe den zarten Klang der Saiten zum Klingen. Das gemeinsame Spiel in der Gruppe und der Konzertauftritt mit den jungen Musikern bereitete Ihnen sichtlich große Freude.
Aichach: Musikschule Aichach |

Über 70 Schüler der städtischen Musikschule im Alter zwischen 6 und 82 Jahren begeisterten die Zuhörer mit ihrem Frühlingskonzert in der voll besetzten Aula der Grundschule Nord. Sie zeigten als Solisten und in Ensembles souveräne Technik und vor allem viel Spielfreude und Talent beim Musizieren.

Den Auftakt machte das Querflötenensemble mit dem heiteren Allegretto Moderato „das Huhn, der Kuckuck und der Esel“ von Franz Hoffmeister. Zwei der Interpretinnen, Debora Bäumle und Ramona Binzer, haben zu dem zum 2. Mal den Musikschulwettbewerb der Realschule gewonnen.
Danach begrüßte der Leiter der Musikschule Eduard Augsburger die Ehrengäste. Herrn Bürgermeister Klaus Habermann mit Gattin, die Stadträte und den sehr engagierten Elternbeirat der Musikschule. Wie gewohnt humorvoll führte Musiklehrer Mike Prestele durch das breitgefächerte Programm, das klassische und moderne Werke, Balladen, Musicals, Spirituals und lateinamerikanische Musik beinhaltete.
Einen großen Stellenwert nimmt die Orchester- und Ensemblearbeit, welches die Teamfähigkeit und das Selbstvertrauen der Musiker stärkt, an der Musikschule ein. Das Gitarrenensemble unter der Leitung von Dieter Zymara und das Kontrabassduett zeigten dies in ihren Beiträgen mit einem akkuraten und harmonischen Zusammenspiel.
Das Celloensemble, unter der Leitung von Friederike Scheller, brachte den Tango und Evergreen „El Choclo“ von Angel G. Villoldo und den Tango Bolero von Ernst-T. Kalke zu Gehör, die mit Leidenschaft, Dramatik und den lateinamerikanischen rhythmischen Raffinessen mitreißend interpretiert wurden.
Am Klavier überzeugte Michelle Schäfer mit der „Fantasie in d-Moll“ von Wolfgang A. Mozart mit Ausdruck und großer Fingerfertigkeit. Trompeter Luca Ostermeier, von Frau Diana Vitkovska ihn auf dem Klavier begleitet. spielte die Ballade „Fun for Trumpet Nr.1 von Ted Huggens mit Präzion und guter Intonation. Die Violinistin Agnes Schmid brachte die anmutige Melodie „Cantabile“ von Niccoló Paganini zu Gehör.
Ein Novum an der Musikschule ist der Unterricht für Veeh-Harfe. Diese Harfe kann ohne Notenkenntnisse gespielt werden und ist deshalb ein gutes Einstiegsinstrument für Musikliebhaber im 3. Lebensabschnitt. Mit dem fröhlichen Stück „Blumenwiese“ ihrer Lehrerin Dorothée Fröller brachten vier rüstige Seniorinnen und ihre Lehrerin mit Hingabe den zarten Klang der Saiten zum Klingen. Das gemeinsame Spiel in der Gruppe und der Konzertauftritt mit den jungen Musikern bereitete Ihnen sichtlich große Freude.
Das Jugendblasorchester unter der Leitung von Eduard Augsburger beendete den ersten Teil des Abends mit einem klanggewaltigen Medley eines der berühmtesten Musicals, das „Phantom of the Opera“ von Andrew L. Webber, und bewies dabei stilsicheren Einsatz und Rhythmik. Die jungen Musiker der unterschiedlichsten Spielniveaus beherrschten nicht nur fulminant dramatische, sondern auch emotional leise Töne auf der Klangspektrum.
Einer der Höhepunkte des Abends war die Interpretation des traditionellen Spirituals „Jericho“ arrangiert von James Curnow durch das Trompeten-Ensemble, Michael Reichhart am Klavier, Jörg Wallmüller am Schlagzeug und Johann Pramberger an der Gitarre. Der erste Teil des Stücks wurde im klassischen Stil des geistlichen Liedes interpretiert, was sich auch in der Kleidung der Musiker wiederspiegelte: weißes Hemd mit Fliege. Vor den zweiten Teil flogen die Fliegen mit Schwung auf den Boden, coole Sonnenbrillen und langes Haar zierten nun die Musiker. Diese Aktion löste großes Gelächter im Publikums aus. Nun folgte eine Version im originell arrangierten Jazz-Rhythmus, gespielt mit technischer Perfektion und vollem Sound, der die Wände erzittern ließ. Die Zuhörer konnten gut nachempfinden wie die Israeliten mit Ihren Widderhörnern die Mauern der Stadt Jerichio zum Einsturz gebracht hatten.

Summertime ist ein sehr bekanntes Wiegenlied aus der Oper „Porgy and Bess von Geroge Gershwin“ und eines der meist gecoverten Jazz-und Popstandards der Musikgeschichte. Mike Prestele mit seinem Saxquartett (Sopran, Alt, Tenor und Bariton) brachten den ganzen kontrastrierenden Tonumfang der verschiedenen Saxophone lebendig und deutlich zu Gehör. Tizian Pollanka, der normalerweise Altsax und Klarinette spielt, hat sich in kürzester Zeit mit der neuesten Errungenschaft der Musikschule, dem Sopransaxophon, vertraut gemacht und spielte mit Leichtigkeit den Sopranpart.
Ein solistisches Highlight des Abends war das anspruchsvolle Stück Tico Tico von Zequinha Abreu, das Tizian Pollanka, diesmal am Altsax, souverän meisterte. Er wurde von seinem Bruder Korbinian am Klavier begleitet.
„Wake up!“, „ Aufgewacht!“. Unüberhörbar, treffsicher und mit wechselnden Rhythmen interpretierten die Schüler des Schlagzeugensembles “Drum Gang“ die pointierte Eigenkomposition ihres Lehrers Jörg Wallmüller.
Sängerin Johanna Deisser mit ihrer Band „LAIC“ überzeugte das Publikum mit einer gelungenen und mitreißenden Präsentation der träumerischen Songs „Dreamer“ von Ozzy Osborne und „Sweet Dreams“ von „Eurythmics“ und der Zugabe „Rolling in the Deep“ von Adele. Das Publikum klatschte begeistert mit.
Das Salonorchester unter der Leitung von Swetalna Augsburger vertonte mit Bravour zwei Werke. "Beim Ungarwein" von Karl Wiedenfeld, der in diesem Musikstück die volkstümlichen Melodien aus der "Ungarischen Rhapsodie" von Franz Liszt in einem Potpourri neu arrangiert hatte. Die Jugend zog zum Schluss noch einmal alle Register und ließ die wilden 20er Jahre aufleben. Schwungvoll und ausdrucksstark wurde der bekannten Swing-Klassiker Black Bottom intoniert. Die jungen Interpreten zeigten Takt- und Rhythmusgefühl und brachten die Vielfalt ihrer Instrumente zur Geltung.
Kräftiger Applaus für einen gelungenen Abend, der im Vorfeld viel Arbeit und Üben erfordert hatte. In vielen Proben hatten die Lehrer ihre Schüler darauf vorbereitet. Herr Augsburger bedankte sich bei der Lehrerschaft mit einem Präsent. Bürgermeister Habermann bedankte sich bei allen Mitwirkenden und äußerte sich stolz über die tollen Leistungen.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 08.07.2017
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