Interessantes Rahmenprogramm zur Ausstellung „Kaiserin Elisabeth und die liebe Verwandtschaft“

Kaiserin Elisabeth
 
Herzog Maximilian Joseph in Bayern und Herzogin Ludovika in Bayern waren ein ungleiches Paar, wie Brigitte Neumaier in ihrem Vortrag beleuchtet.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung "Kaiserin Elisabeth und die liebe Verwandtschaft" bietet eine ganze Reihe von Vorträgen, außerdem Führungen, das Barockpicknick und eine Schleppjagd.

Mit Herzog Karl Theodor in Bayern, dem Lieblingsbruder der Kaiserin, beschäftigt sich Brigitte Neumaier am Freitag, 24. Juni. Herzog Karl Theodor in Bayern war der Lieblingsbruder von Kaiserin Elisabeth. Der Herzog in Bayern, der auch Besitzer des Unterwittelsbacher Wasserschlosses war, hatte als Augenarzt großes Ansehen in der Bevölkerung. Bei seinen Patienten führte er kostenlose Operationen durch und gründete die „Augenklinik Herzog Carl Theodor“ in München. Brigitte Neumaier erzählt in ihrem Vortrag über Herzog Karl Theodors Leben und Wirken.
In einem weiteren Vortrag beschäftigt sich Brigitte Neumaier mit Kaiserin Elisabeth und ihren Töchtern. Erzherzogin Gisela wurde schon sehr jung mit Prinz Leopold von Bayern verheiratet. Sie war eine sehr beliebte und soziale Prinzessin. Sie stand bei Kaiserin Elisabeth immer abseits, ganz im Gegenteil zu ihrer Schwester, Erzherzogin Marie Valerie. Diese wurde als einziges Kind von der Mutter erzogen und war ihr absoluter Liebling. Brigitte Neumaier stellt am Freitag, 29. Juli, die zwei Frauen vor, die in der gleichen Familie aufwuchsen, aber ganz unterschiedliche Schwestern waren.
Herzog Maximilian Joseph in Bayern und Herzogin Ludovika in Bayern waren ein ungleiches Paar. Wie ungleich, das beleuchtet Brigitte Neumaier bei einem Vortrag am Freitag, 9. September. Prinzessin Sophie von Bayern musste einen jungen Mann aus der Nebenlinie des Hauses Wittelsbach heiraten, Maximilian Herzog in Bayern. Bei diesem Paar konnten die Unterschiede nicht groß genug sein. Während ihre Schwestern alle Königinnen wurden, musste sie sich mit einem Herzog begnügen, sehr streng erzogen, aber dann doch sehr bürgerlich in seinem Wesen. Der vielgeliebte Herzog Max, der Zithermaxl, wie er von der Bevölkerung genannt wurde, erwarb in Unterwittelsbach das Wasserschloss, das er liebevoll seine Burg nannte. Hier konnte er unbeschwert seiner Jagdleidenschaft und seiner Musik nachgehen. Brigitte Neumaier geht in ihren Vortrag der Frage nach, ob das Sprichwort „Gegensätze ziehen an“ zutraf und erzählt noch vieles mehr über das ungleiche Paar.
Wer kennt sie nicht, Kaiserin Elisabeths Schwestern und Brüder? Allgemein bekannt sind sie jedoch nur durch die Sissi-Filme des Regisseurs Ernst Marischka aus den 50er Jahren. Neben Herzog Max in Bayern und seiner Gattin Ludovika gehören sie als Filmakteure zur Familienidylle in Possenhofen – fern vom höfischen Zeremoniell in der königlichen Residenzstadt München. Doch die Wirklichkeit sah anders aus: Keineswegs kennzeichnete die von Marischka im Schloss Fuschl (Salzkammergut) gedrehte Weißwurstbrotzeit das Leben am Starnberger See. In ihrem Vortrag „Die Geschwister der Kaiserin“ erzählt Brigitte Neumaier am Freitag, 30. September, die spannende und zugleich tragische Geschichte von Sisis Geschwistern. Es ist ein Familiendrama voller Glanz und Glorie, Gehorsam und Kampf, Mut und Standhaftigkeit.
Für alle Vorträge gilt:
Der Eintritt beträgt fünf Euro, in diesem Preis enthalten ist auch der Eintritt in die Ausstellung enthalten. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, Einlass bereits um 18.30 Uhr.

Führungen im Sisi-Schloss

Als weitere Veranstaltungen im Rahmenprogramm zur Ausstellung findet am Sonntag, 3. Juli, das Barockpicknick im Schlosspark am Sisi-Schloss statt. Kammermusiker aus der Region unterhalten ab 16 Uhr die Besucher mit festlicher Instrumental- und Vokalmusik von der Renaissance bis zur Neuzeit. Viele Besucher bringen dazu ein Picknick mit und genießen es auf der grünen Wiese im Schlosspark. Der Eintritt ist frei. Außerdem gibt es im Herbst noch die Schleppjagd beim Sisi-Schloss am Sonntag, 23. Oktober.
Für Einzelpersonen wird bis Oktober jeweils am ersten Samstag im Monat eine kostenlose Führung angeboten, lediglich der Eintritt zur Ausstellung ist zu zahlen. Beginn ist jeweils um 14 Uhr.
Die Ausstellung im Sisi-Schloss in Aichach-Unterwittelsbach (Klausenweg 1) ist geöffnet bis Sonntag, 30. Oktober, Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und am Samstag, Sonntag und Feiertag von 10 bis 18 Uhr.
Den Flyer zur Ausstellung im Sisi-Schloss in Aichach-Unterwittelsbach mit allen Veranstaltungen des Rahmenprogramms können Sie auf der Homepage unter www.sisischloss.bayern herunterladen. Dort finden Sie auch alle Termine im Veranstaltungskalender.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.AMH17 myheimat aichacher | Erschienen am 04.06.2022
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