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Filmfestival Aichach ein voller Erfolg

Schon am Eröffnungsabend zog das Filmfestival viele Besucher ins Aichacher Cineplex-Kino. (Foto: PGM-kreativ)
 
Der Salzburger Regisseur Adrian Goiginger (links) sorgte mit seinem Film „Die beste aller Welten“ schon am Eröffnungsabend für den ersten Festivalhöhepunkt. Hier im Gespräch mit (von links) Rotarier Karl Fürst, Kinofreund Manfred Zeiselmair und Rotary-Präsident Jürgen Schenk. Quelle: PGM-kreativ (Foto: PGM-kreativ)
Aichach: Cineplex Aichach | Das 3. Aichacher Filmfestival hat mehr Besucher denn je ins Aichacher Cineplex gelockt. Insgesamt waren es knapp 2300 Kinobegeisterte, die das bunt gemischte Festival-Programm genossen und mit ihrem Besuch auch noch einen gemeinnützigen Beitrag leisteten. Auch etwa 1400 Schüler aus acht verschiedenen Schrobenhausener und Aichacher Schulen waren unter den Cineasten..Der Rotary-Club Schrobenhausen-Aichach, allen voran Präsident Jürgen Schenk, Vorstandsmitglied Karl Fürst und Pia Kneissl haben als Veranstalter deshalb allen Grund zur Freude. Mit Unterstützung der Stadt Aichach, der Kinofamilie Rusch und der Kinofreunde Aichach haben sie erreicht, dass im Aichacher Kulturkalender sechs Tage lang das Kinoprogramm im Mittelpunkt stand. Ein bewegender, ganz besonderer Film – und mit dem Salzburger Adrian Goiginger zudem ein besonderer Regisseur – war bei „Die Beste aller Welten“ schon bei der Eröffnung am Montagabend zu erleben. Der erste Abend stand ganz im Zeichen der Kinofreunde, die mit ihrer Vorstellung zwei Säle füllten. Im Laufe der Woche standen noch weitere interessante Gäste aus der Filmwelt dem Publikum Rede und Antwort: Ein vierköpfiges Film-Team der bayerischen Low-Budget-Produktion „Austreten“ bereicherte den Mittwochabend mit ihrem Besuch. Aus Potsdam kam der Animationsfilmer Benedikt Toniolo angereist und erklärte am Samstag anhand seines prämierten Kurzfilmes „Cafe d´Amour“ die aufwändige Entstehung einer Pixilation. Er hatte dazu die Original-Filmrequisiten mitgebracht und zeigte im Kinofoyer allen Interessierten, wir er Löffel zum Fliegen oder einen Stuhl zum Laufen bringt. Auch eine Absage mussten die Veranstalter verkraften. Diese ging passenderweise per Videobotschaft ein, um später vor der Familienvorstellung ausgestrahlt zu werden: Die zum Festival eingeladene Buchautorin Natja Brunckhorst von „Amelie rennt“ bedauert es darin sehr, wegen eines wichtigen Termins nicht nach Aichach kommen zu können. Die sympathische Autorin, Produzentin und Schauspielerin („Christiane F. – wir Kinder vom Bahnhof Zoo“) schickte als kleine Entschädigung ein signiertes Buch, das bei der Abschlussveranstaltung verlost wurde. Rotary-Präsident Jürgen Schenk zeigte sich am letzten Abend zufrieden und entspannt: „Wir hatten für jeden etwas im Programm und es hat offensichtlich funktioniert.“ Er lobte dabei auch die ehrenamtlichen Helfer seines Clubs an der Bar, der Häppchen-Theke oder der Tombola, bei der jedes Los ein Gewinn war. Die größten Gewinner des Aichacher FilmFestivals sind jedoch Kinder aus sozial schwachen Familien aus dem Raum Aichach und Schrobenhausen sowie ein Schulprojekt im Kongo, denen der Erlös jeweils zur Hälfte zugutekommt. Wie hoch die Summe genau ist, wird noch bekannt gegeben. Kinobetreiber Werner Rusch zog ebenfalls eine durchwegs positive Bilanz: „Wir haben von den Erfahrungen der beiden vergangenen Jahre profitiert.“ Auch die Entscheidung, beim Festival auf ein VIP-Zelt zu verzichten, begrüßte er rückwirkend: „Dadurch rücken Besucher und Veranstalter näher zusammen.“. Dass es auch im nächsten Jahr wieder ein Filmfestival in Aichach geben wird, steht laut Pia Kneissl und Karl Fürst außer Frage. „Die vielen positiven Rückmeldungen und der Erfolg bestärken uns weiterzumachen.“. 
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