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Das Sommerfest der Senioren mit Besuch des Duo´s „Klaus und Klaus"

Das Gässchen „Hinterm Turm“ bildet einen Idylle zum Sommerfest für die Aichacher Senioren
Aichach: Haus der Senioren, Hinterm Turm 4 | Die Aichacher Senioren lieben ihr Haus „Hinterm Turm“. Sie gehen dort ihren Hobbies nach und genießen die Gemeinschaft. Darum ist das Sommerfest dort immer gut besucht.

Im ältesten Haus Aichach´s ausserhalb der Stadtmauer, wie Walter Voglgsang, der Vorsitzende des Seniorenbeirats in seiner Begrüßung erwähnt, sind Gäste immer willkommen und fühlen sich dort auch wohl.

Der Vorplatz in dem ruhigen Gäßchen lädt aber auch zum fröhlichen Feiern ein. Und so kommen sie gerne. Die Besucher die dort regelmäßig ein- und ausgehen, die Freiwilligen, die es mit viel Begeisterung am Leben erhalten, aber auch die Gäste und Nachbarn, die sich nicht lange bitten lassen.

Sie kamen gerade zum richtigen Zeitpunkt: Bürgermeister Klaus Habermann und Landrat Dr. Klaus Metzger trafen gemeinsam in dem Moment ein, als der hauseigene Singkreis „Sing mit“ unter der Leitung von Josef Jakob die selbstgedichtete Hymne anstimmt: „Im Haus der Senioren – der Spaß ist ganz groß – das Angebot riesig – ist immer was los“

Die beiden Ehrengäste stimmten mit ihren Grußworten dann auch gleich gemeinsam als „Duo Klaus und Klaus“ ein Loblied über die launige Stimmung an – und der Landkreischef beglückwünschte die Stadt Aichach zu dieser vorbildlichen und im Landkreis einmaligen Einrichtung.

Weitere musikalische Beiträge kamen von der Hausband, den „Oldies“ und vom Akkordeon-Duo Wiggerl Senninger und Gottfried Lang, begleitet vom Gitarristen Innozenz Riedlberger.

Es waren keineswegs lauter Senioren. Der Altersschnitt wurde beispielsweise gesenkt, durch drei Jugendliche, Julian, Denis und Leon, Schüler der Geschwister-Scholl-Mittelschule. Sie meldeten sich freiwillig um einen Nachmittag lang den großväter- und großmütterlichen Gästen Getränke und weitere Köstlichkeiten zu servieren.

Und es war die 5-jährige kleine Celina, die als Blumenfee allen ehrenamtlichen Helferinnen des Hauses einen bunten Blumenstock überreichte, mit dem die Leiterin des Hauses der Senioren Renate Schubert einen herzlichen Dank für deren Mitarbeit ausdrücken wollte. Die Helfer erhielten den Dank in eher flüssiger Form.

Die Besucher erzählten sich an den Tischen von den vielen unterschiedlichen Aktivitäten, die das ganze Jahr über in ihrem Gemeinschaftshaus stattfinden. Dort wo sie ihren Platz gefunden und mit Begeisterung mitgemacht haben.

Denn nicht ein jeder kann nach seinen Gruppentreffen seiner Familie zuhause von den tollen Angeboten erzählen. Für manche der Gäste bietet das Haus „Hinterm Turm“ auch einige Stunden Flucht vorm Alleinsein.

So wie es auch in einer Strophe der Seniorenhymne heißt: „...trainiern das Gedächtnis – sie basteln ganz toll – stricken gern warme Socken – die Bude ist voll – dazwischen da gibts einen guten Kaffee – ja im Haus der Senioren – da ist´s wunderschee“.

Und wer sich unter den siebzehn Gruppenangeboten das Richtige heraussuchen will, der braucht nur mal dort vorbeischauen und kann wenn er will, auch ein wenig schnuppern.
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