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"Tag der Verkehrssicherheit" in Friedberg

  Friedberg Der Friedberger „Tag der Verkehrssicherheit“ mit Schwerpunkt Verkehrsprävention und Bürgerbegegnung bot den Besuchern viele interessante Informationen rund um das Thema Verkehrssicherheit, auch wenn durch den nächtlichen Großbrandeinsatz an der Western-City das Angebot verständlicherweise reduziert werden musste.
Um die Unfallzahlen weiter senken zu können, ist es wichtig, die Öffentlichkeit für Rücksicht und Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren, so Helmut Beck, der mit seiner Kreisverkehrswacht und mit Unterstützung des Friedberger Bürgermeisters Roland Eichmann den Verkehrssicherheitstag und das Motto „Gemeinsam für mehr Sicherheit“ stellte.
Eröffnet wurde der Tag mit der Friedberger Stadtkapelle, die mit schwungvoller Musik für ein tolles Rahmenprogramm sorgten. Ein gut aufgelegter Wolfgang Prokoph moderierte die Podiumsdiskussion mit prominenten Teilnehmern aus allen Ebenen der Politik (MdB Hansjörg Durz, MdL Dr. Simone Strohmeyer, MdL Peter Tomaschko, Landrat Dr. Klaus Metzger, Erster Bürgermeister Roland Eichmann), sowie der Hilfsorganisationen (BRK-Vizepräsidentin Brigitte Meyer), der Polizei (Polizeioberrat Ralf Bührle vom PP Schwaben Nord) und den beiden Vorsitzenden der Verkehrswacht Helmut Beck und Manfred Losinger. Dabei wurde in der angeregten Diskussionsrunde zum Thema „Verkehrssicherheit“ unter dem Blickwinkel der unterschiedlichen Positionen sehr deutlich dargestellt, dass „jeder seinen Teil dazu beitragen kann und muss, um die Unfallzahlen zu senken!“ Dank und Anerkennung bekamen die „Blaulichtorganisationen“ und alle Vereine, denen die Verkehrssicherheit am Herzen liegt, von der Politik.
Weitere wichtige Informationen zu Themen der Verkehrssicherheit konnten die Besucher an den verschiedenen Ständen der einzelnen Organisationen erfragen. Auskünfte und Informationen zur „Rettungskarte“ gaben die Vertreter des ACE an ihrem Stand. Einblick in die technische Ausstattung zur Wasserrettung und in die Arbeit der BRK-Wasserwacht bekamen die Interessenten an den Fahrzeugen. Zu einem echten „Hingucker“ entpuppte sich der Polizeihubschrauber, der am Marienplatz mit viel Organisationsaufwand am Marienplatz abgestellt wurde. Mit vielen Aktionselementen und Simulatoren für Pkw, Fahrrad oder Bremsmanöver brachte die Kreisverkehrswacht ihre Präventionsarbeit näher. Mit „Mobil bleiben, aber sicher!“ widmeten sich die KVW-Moderatoren auch den erfahrenen Verkehrsteilnehmern. Mit einem Kindergurtschlitten konnte eindrucksvoll demonstriert werden, was passiert, wenn Kleinkinder im Auto bei einem Unfall nicht im Kindersitz angeschnallt sind. Die Themenbereiche Alkohol (Rauschbrillendemonstration), Ablenkung, Handynutzung oder die Testfahrt mit elektrounterstützten Pedelecs gehörten ebenso zum Angebot, wie die Darstellung einer Radarmessanlage. Hierzu standen auch die Bediensteten des Gemeinsames Kommunalunternehmens Verkehrsüberwachung Schwaben-Mitte Rede und Antwort. Die Kinder konnten am Fahrradparcours mit Laufräder oder Roller ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Den ganzen Tag über herrschte reges Interesse und es entwickelten sich sehr interessante Gespräche und „wir dürfen in unserem Bemühen für mehr Verkehrssicherheit nicht nachlassen“, so Organisator Helmut Beck.
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