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Kreisverkehrswacht vertritt Bayern bei der Tagung der Deutschen BOB-Initiativen in Hessen

Hessens Polizeipräsident stellt sich zum Gruppenbild der Tagungsteilnehmer des 2. BOB-Deutschland-Treffens. Mit dabei PHM`in Carin Bialas und PHK Helmut Beck von der Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg.
Aichach-Friedberg: Mit interessanten Eindrücken und neuen Informationen zu den bereits existenten BOB-Initiativen verschiedener Bundesländer kehrten die beiden Polizeibeamten Carin Bialas (Projektverantwortliche der Kreisverkehrswacht) und stellvertretender Vorsitzender Helmut Beck vom 2. Treffen der Deutschen „BOB Initiativen“ aus Lich/Mittelhessen zurück.
BOB-Initiativen gibt es zwischenzeitlich in fünf Bundesländern und alle verfolgen das gleiche Ziel: Sie wollen die durch alkoholisierte junge Fahrerinnen und Fahrer verursachten, schweren Verkehrsunfälle reduzieren und ziehen dafür an einem Strang. „BOB ist einfach und deswegen genial“, sagte Mittelhessens Polizeipräsident Manfred Schweizer bei der Tagung. Der persönliche Aufwand eines BOB’s ist gering, sein Beitrag zur Verkehrssicherheit enorm. Jeder BOB rettet effektiv Leben und verhindert menschliches Leid. Nach dem ersten Treffen im Saarland folgten Mitglieder der Initiativen aus Aichach-Friedberg und Weißenburg Gunzenhausen (Bayern), aus Trier und Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) und St. Ingbert und Saarlouis (Saarland) der Einladung der Aktion BOB aus Mittelhessen. BOB-Initiativen gibt es auch in Thüringen. Beim Informationsaustausch dabei waren auch der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (B.A.D.S.) und die Deutsche Verkehrswacht aus Berlin. Während in Hessen die BOB-Aktion federführend von der Polizei betreut wird, sind es im Landkreis Aichach-Friedberg Ehrenamtliche der Kreisverkehrswacht (www.kreisverkehrswacht-aic-fdb.de.vu oder www.facebook.de/BOBimDiscoFieber) die junge Leute auf die Gefahren von Alkoholfahren hinweisen und um die Akzeptanz von der Botschaft des knallgelben BOB-Schlüsselanhängers werben.
Nach den Prinzipien „von anderen lernen“ nahmen die Tagungsteilnehmer durch den regen Informationsaustausch andere Ideen und neue Wege zur Weiterentwicklung und Optimierung des eigenen BOB Programms mit. Ein Thema war die Gewinnung weiterer Förderer z.B. von Gaststätten mit Hilfe eines neuen Betreuungskonzeptes sowie der Vorstellung von Neuerungen, Besonderheiten und der neuen bundesweiten Homepage (www.bob-deutschland.de). Weitere Punkte waren die Diskussion zur Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook und die Formen der Werbung.
Polizeidirektor Manfred Kaletsch, Leiter der Aktion BOB in Mittelhessen und Organisator der zweiten Tagung der BOB Initiativen Deutschlands war hoch zufrieden mit dem erfolgreichen Veranstaltungsverlauf und den Ergebnissen. BOB erreicht die jungen Leute und stärkt deren Verantwortungsbewusstsein. Für die Kreisverkehrswacht war diese Tagung ein weiterer Ansporn, um im Landkreis und darüber hinaus weiter für die „BOB im Disco-Fieber“-Aktion zu werben.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin aichacher | Erschienen am 02.02.2013
1 Kommentar
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Eberhard Dersch aus Marburg | 14.06.2013 | 09:12  
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