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Ich war einer unter 40000 - Motorradsternfahrt nach Kulmbach - ANKOMMEN STATT UMKOMMEN

  Morgens 5:45 Uhr war Abfahrt nach München, um von dort um ca. 7:10 Uhr die Motorradsternfahrt nach KULMBACH anzutreten! Ein absoltes Highlight, eskortiert von 4 Motorrädern der Münchner Polizei, ebenso viele Motorräder waren vom DRK dabei.
An dieser Stelle möchte ich mich wirklich ehrlich bei der Polizei für deren MEGA-STARKEN Job bedanken!!! Alle Kreuzungen und Einfahrten wurden blitzschnell für die über 300 Motorräder freigehalten, die diesen Korso von München über Kinding, Beilngries, Neumarkt/Opf., Amberg, Bayreuth angetreten haben ! KLASSE JUNGS!!

In Kulmbach hat mich funkelndes Chrom und röhrende Motoren erwartet. Am Wochenende war Kulmbach fest in Biker-Hand. Die Besucherzahlen des größten Motorradtreffens Süddeutschland mit der Motorradsternfahrt hat zum zehnten Jubiläum alle Erwartungen übertroffen. Man muss kein Zweirad-Fan sein, um sich in den Bann der "heißen Öfen" ziehen zu lassen. Denn der Korso durch die Innenstadt mit rund 12 000(!!) Motorrädern, ist auch nach einem Jahrzehnt immer noch ein faszinierendes Schauspiel.

Hingucker ohne Ende!

Tausende von Menschen säumten Kulmbachs Straßen, als sich die Fahrer mit ihren Maschinen zum Festgelände schlängelten. Angeführt von Innenminister Joachim Herrmann, der sich mit dem Vorstand der Kulmbacher Brauerei, Markus Stodden, und Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm ein Cabrio teilte. Nach und nach durchdrang der Geruch von Benzin die Luft in der Bierstadt. Ein "Hingucker" nach dem anderen passierte die Menschenmenge. Wieder mit dabei, ausländische Motorradpolizisten mit ihren landestypischen Polizeifarben; angereist aus Russland oder Frankreich. Es ist die geballte Masse an Motorräder und natürlich die vielen skurrilen Bikes mit ihren ebenso außergewöhnlichen Fahrern, was die Einzigartigkeit dieses Zuges ausmacht.

Auf dem Festgelände der Kulmbacher Brauerei ging es nicht nur um die Unterhaltung der über 40 000 Besucher. Nein, engagiertes Ziel der Gemeinschaftsaktion des Bayerischen Innenministeriums, der oberfränkischen Polizei, dem Landesverband Bayerischer Fahrlehrer, der Stadt Kulmbach und der Kulmbacher Brauerei ist, die Verkehrsteilnehmer für ein verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren. "ANKOMMEN STATT UMKOMMEN", so das Motto, betonte der Innenminister bei seiner Begrüßung auf der Bühne. Aus einer Veranstaltung, die klein begann, ist ein gigantischer Event geworden! Zu Beginn der Saison wolle man auf die Risiken hinweisen, so der Innenminister. Er meinte: "Noch immer passieren zu viele Unfälle mit Motorrädern." Zurzeit laufe in Bayern ein Projekt, um die Straßen für Zweiräder sicherer zu machen. Stark befahrene Strecken sollen mit Leitplanken-Unterfahrschutz ausgerüstet werden. Der Innenminister versprach: "Im nächsten Jahr bin ich wieder hier."

"In Kulmbach hat der Geruch von Benzin den Malzduft verdrängt", scherzte Brauereivorstand Markus Stodden. Er dankte allen, die an der Ausrichtung der Motorradsternfahrt beteiligt waren: "Hand in Hand haben wir wieder diese Herausforderung angenommen."

Im Mittelpunkt des Festes stand ein spannendes Showprogramm. Freestyle-Motocross-Fahrer zeigten hoch über den Köpfen des Publikums nach einem Absprung über eine 2,6 Meter hohe Rampe Rückwärtssalto oder Handstand auf ihren Maschinen. Unter ihnen Fabian Bauernsachs aus Rödental - der beste deutsche FMX-Fahrer. Die waghalsigen Einlagen ließen den Zuschauern den Atem stocken. Eindrucksvoll demonstrierte die DEKRA, wie lebensrettend ein Leitplanken-Unterfahrschutz sein kann. Die Verkehrssicherheits- und Verkaufsmesse mit Ausstellern wie BMW oder Harley Davidson, war ganz auf die Bedürfnisse der Motorradfahrer abgestimmt, während sich die kleinen Gäste im Kinderland vergnügten.

Ich war einer unter 40000 - aber wo waren die restlichen AIC Motorrad-Freaks?

Auf ein Neues in 20111.
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