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Erfolgreiche Bilanz der Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg

    Auf ein äußerst erfolgreiches Vereinsjahr durfte die Kreisverkehrswacht Aichach-Friedberg bei der jüngsten Jahresmitgliederversammlung zurückblicken. „Rund 130 Aktionstage in Kindergärten, allen Schulsystemen oder bei öffentlichen Veranstaltungen absolvierte das motivierte und engagierte Verkehrswacht-Team“, so Vorsitzender Helmut Beck. Da wir als Verkehrswacht das fortgesetzt, modernisiert und ausbauen konnten, was unsere Vorgänger um Ehrenvorsitzenden Karl Schießl auf den Weg gebracht haben, waren wir auch oftmals außerhalb des Landkreises mit den Präventionsprogrammen der Deutschen Verkehrswacht für mehr Sicherheit angefragt und aktiv.
Die rund 40 Mitglieder nahmen die durchwegs positiven Rechenschaftsbericht mit Freude zur Kenntnis. Denn das KVW-Team bewältigte ein ganzes Bündel an Verkehrswachtaktivitäten für mehr Verkehrssicherheit auf unseren Straßen. Wie der Vorsitzende Helmut Beck in seinem Bericht anmerkte, geben wir mit unseren Zielgruppenprojekten der DVW viele Impulse für sicheres Verhalten im Straßenverkehr und zwar für alle am Verkehr teilnehmenden Personen, ob Fußgänger, Radfahrer oder Führer von Kraftfahrzeugen ob jung oder schon erfahren. Zwischenzeitlich hat sich eine sehr enge Zusammenarbeit mit vielen Verkehrswachten aus ganz Bayern entwickelt. Mit durchwegs positiver Rückmeldung meisterten die Verkehrswachtler die Herausforderung der Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlung der Landesverkehrswacht Bayern und somit Gastgeber für die rund 140 bayerischen Verkehrswachten zu sein. Diese Landesversammlung fand erstmals in Aichach statt, wobei Beck dem Stadt und dem Landkreis für die Unterstützung dankte.
Daneben stehen auch Fortbildungsveranstaltungen für das Kindergartenpersonal, Ausstattung der Kindergärten mit Materalien zur Verkehrserziehung, Unterstützung der Jugendverkehrsschule, die Betreuung von Verkehrshelfern und Schülerlotsen, die Aktion zum Schulbeginn „Sicher zur Schule - Sicher nach Hause“ oder die Plakataktionen im Fokus. „Unsere Verkehrssicherheitsarbeit lohnt sich für die Gesellschaft“, stellte auch Schriftführerin Karen Distel in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen.
Sie ließ das Vereinsjahr in Bildern nochmals Revue passieren und sorgte bei den Mitgliedern für großes Erstaunen über die Vielfalt der Aktionen. Allein bei rund 40 Aktionsvormittagen in den Landkreiskindergärten beschulten wir mit dem DVW-Programm „Kinder im Straßenverkehr“ über 2.500 Mädchen und Buben und mit dem DVW-Aktionsprogramm „FahrRad…aber sicher!“ erreichten wir an allen Landkreisgrundschulen über 5.000 Schülerinnen und Schüler, so die engagierte KVW-Moderatorin Karen Distel. Daneben gab es noch viele AjF-Veranstaltungen für junge Fahrer und Fahranfänger sowie mit „Mobil bleiben…“ für die erfahrene Generation. Alle waren sich einig, dass die Verkehrswacht in ihrem Bemühen für mehr Verkehrssicherheit nicht nachlassen darf. Die erst kürzlich wieder veröffentlichten neuen Zahlen der Unfallstatistik der Polizei sind ein deutliches Signal, dass die Bemühungen im Bereich der Verkehrssicherheit noch deutlich verstärkt werden müssen.
Die Zahlen der Getöteten im Straßenverkehr sind 2018 wieder angestiegen und zwar von 3.180 auf 3.265. Zudem kamen im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Menschen ums Leben, die mit dem Fahrrad oder Kraftrad unterwegs waren. Auf dem Weg, den Straßenverkehr immer noch sicherer zu machen, müssen wir oft kleine Schritte machen, wie der ehemalige Polizeibeamte Beck formulierte, aber wichtig sei, dass wir mit unseren vielen ehrenamtlichen Mitgliedern, die nahezu täglich ihren Einsatz zeigen, nicht stehen bleiben. Der Vorsitzende Beck freute sich über die Unterstützung durch die Sponsoren, die Zuwendungen durch die Staatsanwaltschaft und Amtsgericht, „denn ohne Partner an unserer Seite könnten wir unseren satzungsgemäßen Auftrag nicht nachkommen“. Über die Entwicklung der Vereinsfinanzen und umfangreichen Bewegungen im Finanzwesen berichtete Schatzmeister Thomas Kügle, der einen Mitgliederzuwachs auf zwischenzeitlich 213 verzeichnen konnte. Ihm wurden von den Kassenrevisoren Rudolf Rothhammer und Raymund Aigner eine vorzüglich geführte Vereinskasse bescheinigt. Die Versammlung erteilte den Berichten einstimmig die Entlastung. Stellvertretend für die Landkreiskommunen dankte in seinem Grußwort Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann der Kreisverkehrswacht mit einem „riesengroßen Kompliment für dieses großartige Engagement“. Auch er stellte fest, dass ein Maximum an Verkehrssicherheit uns alle fordert und die große Herausforderung unserer Zeit darstelle“. Mit dem Ausblick des Vorsitzenden wurde deutlich, dass die Verkehrswachtler weiterhin nachhaltige Verkehrssicherheitsarbeit leisten. Das Tragen des Fahrradhelmes soll weiter in das Bewusstsein gerückt werden und mit einem neuen Simulationsmodul „Fahrradhelm“ anschaulich dargestellt werden können. Steigende Pedelecverkaufszahlen bedeuten auch steigende Unfälle mit dem elektrounterstützen Fahrrad, so dass auch hier weiter Aufklärungsmaßnahmen und ein Übungsangebot ausgeweitet werde muss. Auch ist neben dem Angebot eines Fahrfertigkeitstraining „Könner durch Erfahrung“ auf dem Pöttmeser Volksfestplatz auch künftig an ein Motorrad-Sicherheitstraining im Angebot der Kreisverkehrswacht. Die nächste öffentliche Aktion ist der 2. Aichacher Tag der Verkehrssicherheit mit allen Blaulichtorganisationen, der mit einem reichhaltigen Programm am Sonntag, 2. Juni, von 12 bis 18 Uhr am Aichacher Stadtplatz stattfindet. Seit 1951 gibt es die Verkehrswacht und Helmut Beck durfte mit seiner Schriftführerin Karen Distel bei der Mitgliederversammlung Persönlichkeiten und Vertreter der Kommunen ehren, die 40 Jahre die Bestrebungen und Ziele der Verkehrswacht-Organisation durch ihre Mitgliedschaft unterstützten. Mit einer Urkunde bedankte er sich bei Erika Probst, Walter Voglgsang, Rainer Sixta, sowie bei der 2. Bürgermeisterin Silvia Rinderhagen für die Gemeinde Kissing, dem 2. Bürgermeister Richard Scharold für die Stadt Friedberg sowie bei 1. Bürgermeister Karl Metzger der Gemeinde Inchenhofen.
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