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Gute Beteiligung an Adelheidsdorfer Müllsammelaktion

Trotz wechselhaften Wetters eine große Beteiligung an der Müllsammelaktion. (Foto: Torsten Vaupel)
Die Müllsammelaktion in der Gemeinde Adelheidsdorf ist erfolgreich verlaufen. Viele Eltern, die zumeist bereits seit vielen Jahren an der Veranstaltung teilnehmen, haben sich mit ihren Kindern auf den Weg gemacht, um das große Gemeindegebiet mit seinen Ortsteilen Adelheidsdorf, Dasselsbruch und Großmoor von dem in der Landschaft liegenden Müll zu befreien. Seit 1999 findet diese Sammlung bereits im Jahresrhythmus mit der Unterstützung der Gemeinde Adelheidsdorf und des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Celle statt.
Der zusammengesammelte Müll ist entweder durch Wind verteilt oder durch Menschen bewusst in der Natur entsorgt worden. Der vier Kubikmeter fassende Container war am Ende des Tages bis an den Rand gefüllt. Unverständnis kam bei den Sammlern auf, als eine Energiesparlampe in der Natur gefunden wurde. Bekanntlich kann beim Brechen dieser Lampen Quecksilber austreten. Und das ist für Menschen giftig. Auch Fahrradschläuche und Autoreifen, selbst ein Feuerlöscher, waren unter den Fundstücken. Und dabei hätte das Meiste problemlos und kostenfrei nach einer umsichtigen Trennung entsorgt werden können, stellte Petra Kloß vom Kundenservice des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Celle in ihrer Präsentation am Ende der Sammelaktion fest.
Die Sammlung fand in diesem Jahr im Weißen Moor im Ortsteil Adelheidsdorf ihren Ausklang, wo die Sammler dann erstmals aus berufenem Munde über den Umgang mit Müll unterrichtet wurden. Alexander Range, der mit einer Gruppe die Waldstraße in Richtung Weißes Moor abgegangen war, berichtet: „Relativ sauber war es.“ Allerdings: „Es gab aber viel Steine und Asphalt vom Straßenbau. Schwer und unschön. Das Größte: eine verlassene Kinderhöhle mit Teppich und Bauplatten.“
Andere haben im Bereich Hannoversche Straße zwischen Schulstraße und Trift allein fünf Müllsäcke voll gesammelt. Das war sehr viel auf dem kleinen Stück. „Insgesamt eine gute Tour trotz starkem Wind“, so Alexander Range. Auf Unverständnis stieß schließlich das Verhalten der Erntehelfer und Bauarbeiter, die ihre Getränkeflaschen häufig gleich an Ort und Stelle in der Landschaft liegenlassen, aber auch das fehlende Verständnis für die Umwelt vonseiten der Besucher von Fast-Food-Ketten, die ihre Beutel zwischen Westercelle und Hannover achtlos aus den Autos werfen.
„Hier sollen in der nahen Zukunft noch einige Gespräche stattfinden“, kündigte Mitorganisator Felix Schuermann an.
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