Anzeige

Phillip Boa & The Voodooclub hinterlassen guten Eindruck in Celler CD-Kaserne

Phillip Boa & The Voodooclub rissen ihre Fans in Celle mit.

Phillip Boa & The Voodooclub waren in Celle! In guten zwei Stunden hat die erfolgreiche Independent-Band um den Dortmunder Songwriter, Sänger, Gitarrist und Komponist Phillip Boa erstklassig in der CD-Kaserne unterhalten.

23 Songs gab die Band zum Besten, darunter ihre Erfolge, wie „And then she kissed her“, gepaart mit den Liedern des neuen Albums, „Loyalty“.
„Dieses Jahr haben wir bestimmt schon 30 Konzerte gegeben“, so Boa kurz vor dem Konzert. Besonders große Auftritte seien es in Hamburg, Köln und Dresden gewesen, Berlin stehe noch bevor. Von Celle habe er sich bereits ein Bild gemacht. Er wisse vom Schloss und der Lage am Rande der Lüneburger Heide. Auf dem Weg zum Hotel habe man bereits die schöne Altstadt gesehen, so der 49-Jährige, der natürlich auch Fan von Borussia Dortmund ist.
Als die Lüneburger Band Grabbel and The Final Cut den vielleicht 600 Konzertbesuchern eingeheizt hatte, betrat der im Zuge der Loyalty Tour 2012 nach Celle gekommene Hauptact die Bühne. Technisch perfekter Maschinenklang erhellte die Bühne bei „Black Symphony“. Was kam, war groß. Die Band präsentierte sich routiniert und gut eingespielt. Eine starke Gitarre, synchroner oder von einer phantastischen Pia Lund losgelöster Gesang sowie eine von blauen Farben dominierte Lightshow hinterließen bleibende Eindrücke. Zudem luden boa-typische Refrains, wie bei dem neuen „Under a Bombay Moon soon“, zum Mitsingen ein. Vor allem bei „This is Michael“ sang das Publikum, das in der Regel zwischen 30 und 40 Jahre alt war, engagiert mit.
„Fine Art in Silver“ wurde aufgepeppt, aber noch immer sehr geheimnisvoll und rhythmusbetont präsentiert. Phillip Boa spielte hierzu die Luftgitarre. „Ernest 2“ kündigte der charismatische Sänger als sehr persönlichen Song von seinem neuen Album an, wonach als Highlight vom neuen Album „Sunny when it rains“ folgte. Der Erfolgssong „Bells of Sweetness“ kam stärker als gewohnt, und bei der kraftvollen Interpretation der zweiten Bandsingle, „Diana“ (1985), sang Pia Lund auch heute makellos noch den Hoch-Ton im Refrain. Sehr abwechslungsreich und mit einem großartigen Drumsolo wurde ein neuer Song mit dem Titel „Lobster in the Fog“ (Hummer im Nebel) interpretiert. „And then she kissed her“ folgte und wenig später zwei Zugaben. Die Band zeigte sich jetzt zunehmend frischer, wie beispielsweise beim Titel „Loyalty“ vom neuen Album. Sechs Songs folgten, darunter „Container Love“ und das lang erwartete „Love on Sale“ (mit einem Doppel-Synchron-Drumsolo). Phillip Boa & The Voodooclub hatten schließlich mit „Kill your Ideals“ einen fulminanten Abgang.
Der Abend war ein kurzweiliges Ereignis. Die Menschen haben Phillip Boa und dieser wiederum die Herzogstadt Celle kennen gelernt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.