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Das Kleine Erzgebirge in Oederan.

Oederan, eine mittelsächsische Kleinstadt, 496m auf der Udohöhe bei Schönerstadt, die 1286 urkundlich das erste Mal erwähnt wurde.
Bauern legten sie im 12. Jahrhundert als Waldhufendorf an. Überwiegend mit der Tuchmacherei und Leineweberei bestritten die Einwohner ihren Lebensunterhalt.
1586 ernannte August I. von Sachsen diese kleine Stadt zur „freien Bergstadt“.

Noch im September 1944, also fast am Ende des zweiten Weltkrieges, erbauten die Nazis vor den Toren der Stadt ein Frauenlager, ein Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbrück. Dorthin wurden auch Frauen deportiert, die über das KZ Auschwitz-Birkenau aus den Ghettos Lodz, Theresienstadt und dem KZ Plaszow kamen.

Heute zeichnet sich Oederan nicht nur durch seine schöne Lage aus, sondern auch durch den ältesten Miniaturpark der Welt.
An die 205 Modelle der schönsten Burgen und Schlössern Sachsens, einem Panoramablick des Erzgebirges und kleine alltäglich Situationen, lassen diesen Freizeitpark für Groß und Klein zum Erlebnis werden.
Mit viel Liebe zum Detail entdeckt der Besucher einen Handwerker, der seinen Hammer inmitten einer Erdbeerrabatte schwingt, oder eine Tanzgruppe auf der Terrasse eines Gasthofes ihre Runden.

Hier wird man zum Kind, auch wenn man längst keines mehr ist.
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3 Kommentare
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Helga Gruhle aus Döbeln | 30.12.2012 | 08:09  
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Gisela 'Gela' Handke aus Aachen | 30.12.2012 | 11:38  
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Wolfgang Nieschalk aus Nordstemmen | 01.01.2013 | 21:42  
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