Diese Empfehlung dürfte für ganz Deutschland interessant sein: "Tragen Sie einen Fahrradhelm!" Eine empfehlenswerte Maßnahme zur Vorbeugung vor psychischen Erkrankungen.

Schick wäre natürlich ein Helm in der gleichen Farbe wie sie auf dem Fahrradrahmen zu erkennen ist. Es ist also ganz einfach, einer Depression vorzubeugen. Fahrradhelme schützen manchmal sogar vor Depressionen.
Zeitz: Zeitz | „Die tägliche Zeitungslektüre bildet“, wir wissen es alle. Um depressiven Erkrankungen vorzubeugen, reichen oft schon kleine Vorsorgemaßnahmen. Zum Beispiel, das Tragen eines Fahrradhelmes. „Wenn ich das nur schon früher gewusst hätte...“

Gestern war in der Mitteldeutschen Zeitung zu erfahren, dass jeder Mensch einer psychischen Erkrankung vorbeugen könne. Zum Beispiel dann, trägt man einen Fahrradhelm. Diese Empfehlung sprach der Chefarzt, Felix M. Böcker, der Klinik für psychische Erkrankungen des Naumburger Saale-Unstrut-Klinikums aus. Seine Begründung war, dass mit dem Tragen eines Fahrradhelmes Kopfverletzungen eingedämmt werden könnten, die psychische Erkrankungen zur Folge haben.

"Ja, aber hallo!", dachte ich mir sofort als ich diese Erklärung las. Wenn es mehr nicht ist, um einer Depression vorzubeugen.

Ich gehe also davon aus, dass man im Falle einer vom Hausarzt diagnostizieren Gemütserkrankung sehr genau vor der Behandlung untersucht und befragt wird.

"Hatten Sie einmal einen Fahrradunfall und trugen dabei keinen Helm?" Wie schwer waren Ihre Schädelverletzungen? Lagen Sie im lange im Koma oder hatten Sie nur eine Gehirnerschütterung?

Um ehrlich zu sein, wenn ich so etwas lese, fühle ich mich einfach nur von diesem Arzt verhöhnt. Ich sehe hier täglich Kinder auf der Landesstraße bei Dunkelheit mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Da besitzt das Fahrrad nicht einmal eine korrekte Beleuchtung. Die wenigsten Kinder tragen einen Helm.

Unsere Senioren, die selbst noch mit 70 und mehr Jahren mit dem Drahtesel über Land fahren, tragen alle keinen Helm.

Nur die sportlichen Radfahrer, auf dem Saale-Unstrut-Fahrradweg, die tragen so hin- und wieder einmal ein Helm und schmucke, eng anliegende Fahrradkleidung.

Ich beziehe mich bei meinen Ausführungen auf einen Veranstaltungshinweis unter der Rubrik "Treffpunkt Gesundheit". "Versäumte Chancen im Blick" - Prävention psychischer Erkrankungen - hilft vorbeugen?" - dieser Frage wird im nächsten "Treffpunkt Gesundheit" des Saale-Unstrut-Klinikums Naumburg am Sonnabend, 14. Februar, ab 10 Uhr im Foyer nachgegangen."

Interessant finde ich auch noch folgende Ausführungen.

"Suchterkrankungen wiederum könnten mit einer klugen, besonnenen Lebensführung vorgebeugt werden. 120 Patienten könnten jährlich weniger in der Naumburger Klinik behandelt werden, wenn es auf den Straßen kein Amphetamin gäbe meint Böcker. Weil das gesetzliche Verbot den Konsum nicht stoppt, müsste überlegt werden, wie den jungen Erwachsenen vermittelt wird, dass diese Drogen nicht harmlos sind, sie nicht zum Lebensglück führen", so der Mediziner. Es sei beispielsweise an der Gesellschaft, konkret an den Kindereinrichtungen, den Schulen oder den Arbeitsstätten, die Kinder und jungen Erwachsenen zu "selbstbewussten, anderen Menschen zugewandten, starken Persönlichkeiten zu erziehen.

Diesen Text sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen. So vertritt der Mediziner die Meinung, Kinder sollten in den Kindereinrichtungen usw. auf die Gefahr des Drogenkonsums hingewiesen werden. Da stellt sich mir aber schon die Frage, ob nicht auch das Elternhaus einen gewissen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder nehmen könnte.

Ich denke, das Thema und dieser Vortrag dürften interessant werden. Denn wie schon der Vorankündigung zu entnehmen ist, scheint es doch ein paar präventiver Maßnamen zu geben, um psychischen Erkrankungen vorzubeugen.

Ein Anfang wäre, dass Eltern ihre schulpflichtigen Kinder nur mit Fahrradhelm und Fahrradbeleuchtung auf die Straße lassen. Und wenn es ihnen dann auch noch gelingt, im ihre Kinder zu starken Persönlichkeiten zu erziehen, dürfte es im Naumburger Klinikum bestimmt bald weniger Drogenabhängige geben.

Aber grob gesehen liegt ja die Lösung eigentlich bei der Politik. Zumindest wenn es sich um den Drogenkonsum handelt. Denn dieser gelingt es ja nicht den Drogenkonsum zu stoppen.

Na ja, vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung. Denn die Drogenplantage in Alttröglitz wurde ja schon ausgehoben. Der Staat ist also sehr bemüht, die illegale Drogenbeschaffung und damit verbundene Kriminalität in den Griff zu bekommen.

In jedem Fall wird man im Naumburger Klinikum Abteilung "Psychiatrie" sicherlich beim Aufnahmegespräch gefragt: "Hatten Sie einmal einen Fahrradunfall mit einem Schädel-Hirn-Trauma? Wie lange lagen Sie im Koma? Oder hatten Sie nur eine Gehirnerschütterung?"

Wenn diese Fragen verneint wurden, bliebe da immer noch eine Möglichkeit zu fragen: "Hat Ihre Mutter sie als Säugling einmal vom Wickeltisch fallen lassen? Sind Sie als Kind vom Baum gefallen und dabei mit dem Kopf aufgeschlagen?"

Präventionsmaßnahmen fallen mir noch einige ein. Zum Beispiel bei Bauarbeitern ließe sich die Frage stellen: "Trugen Sie einen Schutzhelm als Ihnen der Stein den Schädel zertrümmerte?" Auch diese Präventionsmaßnahmen ließen sich sicherlich in die kommende Diskussion mit einbeziehen. Es gibt natürlich ausreichend Präventionsmaßnahmen, die einer psychischen Erkrankung vorbeugen.

Ich habe einmal im Netz nachgeschaut und mich zum Dozenten der Veranstaltung erkundigt. Siehe dazu:
http://www.klinikum-burgenlandkreis.de/index.php?i... Es handelt sich um den Chefarzt
Priv. Doz. Dr. med. Felix M. Böcker
Nervenarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Zusatzbezeichnung Geriatrie,
Schwerpunkt Forensische Psychiatrie

Gerade kam mir folgender Gedanke: Zukünftig werde ich bei meinen Einkäufen, die ich fußläufig erledige, grundsätzlich einen Fahrradhelm tragen. Denn ich gehe an einer, ohne Fahrradstreifen oder Gehweg ausgestatteten, Landesstraße entlang. Wenn mich einmal ein PKW-Fahrer streifen sollte, ist zumindest mein, durch einen Fahrradhelm beüteter, Schädel, nicht ganz so arg gefährdet. Oder hilft ein Helm nur bei Fahrradunfällen?

Man sollt eben jede Möglichkeit nutzen, Körper, Geist und Seele gesund zu erhalten.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass wir stark genug sein werden sämtlichen Drogen zu widerstehen. All den illegal verkauften Amphetaminen und dem legal erhältlichen Suchtmittel Alkohol. Denn, so ist zu erfahren, Drogen machen nicht glücklicher.

Wenn wir auf Drogen darauf verzichten, müssten unter Umständen 120 Patienten weniger behandelt werden. Diese Therapieplätze wären dann nämlich für jene Menschen frei, die auf Grund einer hirnorganischen Stoffwechselerkrankung einer Behandlung bedürften.

Vielleicht finden ähnliche präventive Veranstaltungen auch in anderen Bundesländern statt. Dann wäre dieser Beitrag überflüssig, das ist klar. Aber falls nicht, habe ich zumindest den Versuch unternommen, diese einfache Präventivmaßnahme "Fahrradhelm und Suchtmittelverzicht" zwecks Erhaltung der psychischen Gesundheit "bundesweit" über myheimat zu Kenntnis zu geben.
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5 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.01.2015 | 16:58  
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Kornelia Lück aus Zeitz | 24.01.2015 | 18:33  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.01.2015 | 18:56  
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Kornelia Lück aus Zeitz | 24.01.2015 | 19:31  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.01.2015 | 19:41  
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