Zehdenick: Atelier an der Schorfheide | Tag des offenen Ateliers im Atelier an der Schorfheide
Der vierte Sommer in Kurtschlag war nass-grau, aber herzlich. Ehrlich, mir war schon ganz schlecht, von der düsteren Ahnung, der 20. August könnte verhagelt und also einsam sein, so wie die vielen anderen Regensommertage 2011. Es kam anderes: Ein handverlesener Sonnentag schmückte die Schorfheidelandschaft spätsommerweich. So murmelte das Glück heiter durch den Lesegarten und steckte einfach jeden Gast an. Selbst die Attacken der Mücken schienen momentweise auszubleiben. Wieder waren mehr als hundert Menschen zum Ateliertag nach Kurtschlag gekommen und das Dorf war diesmal ganz groß dabei: Um 15.30 Uhr trommelten herzhaft unsere Sambaspieler „Os Velhos Sambeiros" gemeinsam mit ihren Berliner Musikerfreunden „Brincadeiras“ (FEZ). Selbst eine kleine rhythmische Interaktion mit den Zuschauern gelang und amüsierte. Es war mir die größte Freude zu erleben, dass mein Ateliertag im Haus und auf der Wiese nicht als eine vom Dorf losgelöste Aktion geschieht. Sie gehört inzwischen zum Dorfgeschehen - geerdet und nicht als abgehobene Attitüde einer Exotin. Es ist das, was ich mir gewünscht hatte, als wir 2008 nach Kurtschlag zogen – ein Teil davon zu sein. Nach dem mitreißenden Auftritt der unserer Trommler: Leises Stöbern im Atelier, Bilderspeicher und Schmökern in Märchentexten und Sinnsprüchen in entspannter Atmosphäre im Lesegarten. Petra Elsner Malerin & Autorin www.atelier-elsner.de
Zehdenick: Gemeindezentrum | Die Trommeln hallen aus dem Buschdorf in den Schorfheidewald und erzählen vom unbändigen Frohsinn. Der hat überhaupt kein Alter und so kam es wohl, dass Kurtschlags Trommler 16 Spieler im Alter zwischen 14 und 80 Jahren vereint. Und wer ihnen zuhört, der ist mitgerissen.
Alles begann mit zwei Zugereisten. Von Thüringen, über Berlin ins 300-Seelen-Dorf Kurtschlag. Sie bewohnen seit 1997 das Rosenhäuschen nicht nur im Sommer,...
Templin: Kunstwald | Siegfried Haases Zauberwald in Klein Dölln
Er setzt schon einmal den Stein des Anstoßes, der Siegfried Haase aus Groß Dölln. Jenem Dorf in der Schorfheide, dem man nachsagt, hier wurden einst die neugeborenen Söhne auf den Dachfirst gesetzt, um ihre Zukunft vorher zu sehen: Fällt er nach vorn, wird er ein Wilddieb, fällt er nach hinten, wird er ein Holzdieb. Kein Wunder, in „Hungerdölln“ waren die beruflichen Perspektiven...
Schorfheide: Wildpark Schorfheide | Imke Heyter, Chefin des Wildparktes Schorfheide
Wer neben der Alphafrau steht, spürt sie, ihre gute Energie und ahnt, mit ihr kann man Bäume ausreißen, und auch - was Imke Heyter (39) will, wird sie bekommen. Als ich ihr das erste Mal Ende der 90er Jahre begegnete, war noch ihr Vater Dr. Frank Heyter Chef des jungen Wildpark Schorfheide in Groß Schönebeck und sie seine Assistentin. Da war sie noch eine Zarte und mehr...
Zehdenick: Elsner | Als ich vor fünf Jahren von Berlin aus in die Schorfheide zog, bemerkte ich sehr schnell, der Region fehlen Märchen. Also habe ich mir angeschaut, wie die Menschen vorzeiten hierher kamen und habe auf diesem realen Bodensatz Geschichten in den Farben der Region erfunden. Im Schibri Verlag sind sie 2010 in erster und zweiter Auflage erschienen. Eine Rahmengeschichte umfasst darin 12 einzelne Märchen. Eines davon stelle ich...
Schorfheide: Rast- und Wanderplatz | Auch am 3. und am 4. Advent 2012 werden auf dem Schlufter Rast- und Wanderplatz gegenüber dem Glockenturm wieder weihnachtliche Klänge intoniert. Kurz vor 18 Uhr beginnt das Glockenläuten und das Schorfheidedörfchen sammelt sich am Feuer, um miteinander zu singen. Gegen die kalten Füße und fürs Gemüt gibt es Glühwein und Bratwürste. Gäste sind am Feuer willkommen.
Weitere Infos gibt Ortsvorsteherin Antje Behrendt unter:...