Der Winter ist noch nicht vorbei
Der städtische Baubetriebshof hat sich in den vergangenen Wochen weit über das Normalmaß eingesetzt und ich denke, alle Benutzer dieser Straßen sind den Mitarbeitern des Betriebshofes absolut dankbar aber auch den schaufelnden Bürgern überhaupt. Nur wurde vergessen an alle zu denken, die es bei diesen Witterungen schwer hatten.
Aber anscheinend sind wir alles Bewohner, die jung und gesund sind. Denn die Straßen wurden absolut vorbildlich geräumt. Und die Übergänge von Fußwegen zur anderen Straßenseite? Und dann auch die Fußwege für die die Stadt verantwortlich ist, einfach vergessen?
Einige unverbesserliche Ignoranten gibt es auch unter den Anliegern. Oft sind es die gleichen wie in den Vorjahren die die Unfälle an ihren Grundstücken hinnehmen. Wär ja ganz gut wenn die Stadt mal was dagegen tut.
Gerade Gehbehinderte die z.B. auf einen Rollator angewiesen sind, Eltern mit Kinderwagen, Senioren und auch jüngere kommen hier nicht weiter. Diese Mitmenschen mussten aber auch einkaufen gehen, andere Dinge erledigen, oder versuchen auf diesen "Barrierewegen" zu Fuß zur Arbeitsstelle zu gelangen. Ich denke dabei mit Bewunderung auch an die Zeitungs- und Briefträger/innen die sich mühsam durchkämpften. Mir ist unverständlich wie ein Bürgermeister den geräumten Straßenzustand als vorbildlich lobte aber offensichtlich nicht an Fußwege dachte. Erfahrene Autofahrer/innen wissen ohnehin, dass es sich auf festgefahrener Schneedecke ohne Streusalz besser fahren lässt als auf geräumter, die dann glatt ist.
Beim Räumaufwand selbst sollte ein wenig umgedacht werden. Ich meine, ein bischen weniger Zeit für die Straßen aufwenden und dafür mehr in die Fußwege investieren würde Wunstorf guttun.
Michael Depping
Stadtverbandsvorsitzender
Sozialverband Wunstorf



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