GIW männliche A2: Wiederbelebung der 6:0-Deckung verhindert Schlimmeres

„Ich habe gedacht, die antiquierte 6:0-Deckung gehört der Vergangenheit an“, schimpfte ein sichtlich aufgewühlter Coach Gero Bretz nach Ende der Begegnung in der Regionsoberliga beim Hannoverschen SC. 35 Tore in der Fremde zu werfen und dann nicht gewinnen, ist schon kurios. Stimmt, denn das Spiel ging mit 48:35 verloren.
17:31 stand es aus Sicht der GIW am Ende des ersten Durchgangs. Mit Beginn der zweiten Halbzeit stand eine andere Mannschaft auf dem Feld. Der Abwehr wurde nun eine stramme 6:0-Deckung verordnet. Und siehe da, der Erfolg stellte sich sogleich ein. Forsch legte das GIW-Team eine 4:0-Serie hin. Hinten wurden die Bälle ein ums andere Mal abgefangen. Sollte da noch etwas gehen? Nein, spannend wurde es nach der ersten Halbzeit nicht mehr. Aber die Spieler zeigten Moral. Der ein oder andere Angriff wurde sehenswert vorgetragen und auch erfolgreich abgeschlossen. So betrug der Abstand zeitweise „nur“ 9 Tore.
Mit dem kleinen Lichtblick aus der zweiten Halbzeit und der Gewissheit wenigstens diese mit 18:17 für sich entschieden zu haben, trat der GIW-Tross die Heimreise an.
„Vielleicht hätte ich die Abwehrformation schon während der ersten Spielhälfte umstellen sollen“, sinnierte Gero Bretz, stapfte zum Auto und wollte nur noch auf’s Sofa.
Jetzt folgen die Herbstferien und am 15. November geht es daheim weiter gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf.

Es spielten: Cedric Züfle (TW), Fabian Rehbock (5), Theo Lebek (1), Bastian Frantzheld (9), Jonas Lobbel (1), Jan Seidler (1), Dennis Schwerdtner (1), Daniel Klingenbrunn (6), Florian Degner (9), Nils Reinink (2)
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