Classic Darts waren nur einen Punkt von der Bundesliga entfernt

oben: Christian Bernhardt, Nils Flaschinski, Klaus Graf, Steffen Siepmann, Robert Hujak, Nick Johnson, unten: Heiko Franke, Carsten Heidorn und Nico Rudnick
Zum krönenden Abschluss einer sagenhaften Saison fuhr das A-Team der Classic Darts Wunstorf am vergangenen Wochenende zur Bundesligaaufstiegsrunde nach Hanau. Der Weg ist das Ziel. Genau so sahen es auch die Dartsportler aus Wunstorf und reisten schon am Freitag an, um sich bei einem gemeinsamen Abendessen in entspannter Atmosphäre auf das bevorstehende Dart-Marathon mit vier kompletten Spielen an einem Tag vorzubereiten. Mit der richtigen Einstellung gingen alle Sportler danach früh ins Bett, um für die große Herausforderung an folgenden Tag fit zu sein. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit guter Stimmung ging es dann zur Sporthalle nach Klein-Auheim. Hier trafen sich die erfolgreichsten Dartmannschaften aus ganz Deutschland, um in drei Wettbewerben die besten Teams zu ermitteln. Für die Bundesligaaufstiegsrunde in der Gruppe Nord traten der DC Iserlohn, die Gladiators Berlin, Juhuu Darts Bremen, der Hamburger Sportverein und die Classic Darts Wunstorf an. Gleichzeitig wurde die Bundesligaaufstiegsrunde für die Gruppe Süd ausgetragen, sowie der DDV-Cup und der DDV-Verbandspokal ausgespielt. Viele prominente Dartsportler des Deutschen Dartverbandes waren mit von der Partie. So auch Andree Welge und Thomas Seyler, die durch ihre Teilnahmen an den PDC Weltmeisterschaften bekannt wurden. Für Wunstorf begann der Wettbewerb mit dem Spiel gegen den DC Iserlohn. In einem hart umkämpften Schlagabtausch nahmen sich beide Teams Punkt um Punkt bis in die abschließenden Doppel. So endete das Spiel 6:6 mit einem besseren Leg-Verhältnis für Wunstorf. Gleichzeitig siegte Hamburg mit 8:4 gegen Berlin. Während Hamburg im nächsten Spiel gegen Bremen erneut mit 8:4 gewann, konnte Iserlohn die Berliner mit 8:4 bezwingen. Nach dem Abbau der ersten Nervosität zeigten auch die Classic Darts Wunstorf gegen Juhuu Darts Bremen, was in ihnen steckt. Mit 8:4 sicherten sie sich eine gute Chance für einen Aufstiegsplatz. Dabei erzielte Nils Flaschinski gleich zwei mal die Höchstserie von 180 Punkten. Auch Steffen Siepmann drückte mit einem 14 Darter dem Spiel seinen Stempel auf. Noch eine Stufe besser zeigte sich Klaus Graf, der mit einem 13 Darter die Bestleistung markierte. Während Hamburg mit 7:5 über Iserlohn triumphierte, musste sich Wunstorf mit 4:8 gegen Berlin geschlagen geben und hatte damit ein vollkommen ausgeglichenes Punkteverhältnis. Das Legverhältnis von Wunstorf war jedoch so gut, dass ein Unentschieden gegen Hamburg reichen würde, um noch an Berlin vorbeizuziehen und in die DDV Bundesliga aufzusteigen. Das alles entscheidende letzte Spiel nahte. Die bis dahin ungeschlagenen Hamburger standen mittlerweile als Aufsteiger fest und konnten entspannt aufschlagen, während Wunstorf im Angesicht der Anspannung nur schwer gegenhalten konnte. Mit 9:3 siegte Hamburg und machte den lupenreinen Aufstieg perfekt. Die Classic Darts Wunstorf beglückwünschten die Hamburger zum klaren Aufstieg. Die Tatsache nur um einen Punkt am Bundesligaaufstieg gescheitert zu sein, schmerzt zwar in ersten Moment. Doch dauerte es nicht lange, bis der Stolz in den Köpfen des Teams einkehrte, so weit gekommen zu sein. Und damit wurde auch gleich das Ziel für die nächste Saison festgelegt: Hanau, wir kommen wieder!
Während der Hamburger Sportverein und die Gladiators Berlin in der Gruppe Nord aufgestiegen sind, haben es der DC Dartmoor Dartmstadt und der DSV Finnegan’s Harp Nürnberg in der Gruppe Süd geschafft. Der 1. DSC Bochum gewann den DDV Cup vor DC Vegesack Bremen. Der DSC Bandits Kastellaun holte sich den DDV Verbandspokal.
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