Kommentar zur Pressemitteilung der Grünen vom 29.01.2015 zur Schulpolitik in Wunstorf

Wir danken den Grünen für Ihre Offenheit

Es ist eine Frechheit, was die Grünen sich in Wunstorf erlauben. Selten habe ich eine so selbstgerechte und selbstgefällige Pressemitteilung wie die dieser Partei gelesen. Die Grünen unterstützen die Initiative für ein Bürgerbegehren - nur um es scheitern zu sehen. Es ist, ich kann es nicht anders sagen, eine Frechheit, als politische Partei, die auch in unserem Rat vertreten ist, so mit den Wunstorfer Wählerinnen und Wählern umzugehen.

Dazu strotzt die PM nur so von Seitenhieben die neben der „gutbürgerlichen Minderheit“ in Steinhude, auch das „selbstgerechte“ Hölty-Gymnasium nicht verschonen und das Schulzentrum Steinhude darüber hinaus als „kuschelige Inselschule“ diffamiert.

Aber ich danke den Grünen auch für die Ehrlichkeit. Nachdem in den letzten Wochen viel um den heißen Brei geredet wurde kommen sie nämlich endlich auf den Punkt. Es geht der Rot-Grünen Ratsmehrheit bei der Debatte um die Schließung des Schulzentrums Steinhude in erster Linie um ideologische Gründe - um die Stärkung der Schulform IGS und keineswegs um dringende finanzielle, örtliche oder die Schülerinnen und Schüler betreffende Gründe. Interessanter Weise werden in einer ellenlangen Pressemitteilung die Wünsche von Eltern und Schülern nicht mit einem einzigen Wort erwähnt.

Der Frust über die Nicht-Gründung einer IGS in Steinhude, die zähneknirschende Zustimmung zur kirchlichen Trägerschaft der Wunstorfer IGS und der ausdrückliche Wunsch auch in der Barne eine IGS installieren zu wollen zeigen, dass offenbar alles getan wird um diese Schulform als alleiniges System in Wunstorf zu etablieren.

Danke für so viel Ehrlichkeit, liebe Grüne. Danke.
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Siegfried Lemke aus Isernhagen | 12.05.2015 | 14:33  
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