FDP bestätigt Ortsvorstand und blickt optimistisch in die Zukunft

von Thorben Rump aus Wunstorf | am 11.02.2009 | 256 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild

Im Rahmen der Mitgliederversammlung hat der Ortsverband der FDP den Vorstandsvorsitzenden Claus-Peter Dißmer für 2 weitere Jahre als Vorstandsvorsitzenden bestätigt.

Auch Schriftführer Dietrich Reuter, Schatzmeister Thorsten Dolle, Pressesprecher Thorben Rump sowie Beisitzer Salih Sürmeli wurden in Ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurde Daniel Farnung als stellvertretender Vorsitzender sowie Manfred Schweser als 2. Beisitzer.

Die zumeist einstimmigen Ergebnisse spiegeln auch die erfolgreiche Arbeit des Ortsverbandes in den letzten 2 Jahren wieder, die auch in den folgenden Jahren fortgesetzt werden soll.

So hat Wunstorf aktuell einige neue Baugebiete bekommen, bei denen die ersten Spatenstiche bereits stattgefunden haben oder in Kürze bevorstehen. Eines davon ist das Baugebiet Südaue-West, deren Grundstücke nahezu vollständig vermarktet wurden. Als Vorzeigeinvestition sieht Claus-Peter Dißmer auch die gerade neu gestaltete Nordstraße. „Nach anfänglicher Skepsis sind sich, denke ich, alle darüber einig, dass sich die Sanierung der Straße, die den Charme der 50er Jahre hatte, gelohnt hat. Das jetzige Erscheinungsbild macht Lust auf „Mehr“ und ich finde, wir sollten den weiteren Ausbau bis hin zur Stadtschule in den nächsten zwei Jahren angehen.“

Auch den erfolgreichen Neubau der Sporthalle III am Hölty-Gymnasium erwähnte Dißmer in seinem Rechenschaftsbericht. „Schön, dass es auch gelungen ist, Fördermittel des Landes für dieses Projekt bewilligt zu bekommen und zugleich einen weiteren damit verbundenen positiven Effekt zu erzielen: Die Abschaffung der Sportstättennutzungsgebühr.“

Im Rahmen des Umbaus des alten Marktes werden die dortigen Container bereits im Vorfeld des Umbaus wie abgesprochen verlegt. Dißmer weist aber auch darauf hin, dass er die Positionierung auf dem Vorhof der Feuerwache für bedenklich hielt. „Bei diesem Thema schlagen zeitweise zweierlei Herzen in meiner Brust: Neben meiner Tätigkeit im Ortsrat Wunstorf kommt natürlich auch immer und immer wieder der Feuerwehrmann in mir durch und dabei kann nicht akzeptiert werden, dass die Fläche vor der Feuerwache mit Altglascontainern blockiert werden sollte und im Fall der Fälle, wenn jede Sekunde zählt, unsere Kameraden gehindert wären, zügig zu ihren Einsatzfahrzeugen zu gelangen. Ich bin froh, dass wir dieses verhindern konnten.“

Weniger erfreulich sei dagegen die kürzlich endgültig bekannt gewordene Erhöhung der Regionsumlage. Zwar sei diese im Ergebnis keine echte Überraschung mehr gewesen aber das Ausmaß war bis zum Schluss ungewiss. Bei allem Verständnis für die prekäre Lage der Region hätte er sich gewünscht, dass die Region ihren Haushalt noch gründlicher nach eigenem Sparpotential durchforstet, statt einfach die Umlage anzuheben. Nun werfe die Erhöhung der Umlage den soliden städtischen Haushalt nicht gänzlich aus dem Ruder, aber eine dreiviertel Million Euro sei eben auch kein Kleingeld. „Damit hätten wir bereits jetzt zum Beispiel den weiteren Verlauf der Nordstraße ausbauen können oder auch neben dem Alten Markt den westlichen Teil der Langen Straße sanieren können. Damit wäre eine bessere Einbindung der dortigen Geschäfte in die Fußgängerzone erreicht und die Innenstadt damit attraktiver gemacht.“

Abschließend ging der Vorsitzende auch noch kurz auf das Thema „Finanz- und Wirtschaftskrise“ ein. Das sei zwar bis jetzt nicht unbedingt ein Thema, das vor Ort im Stadtverband und in den kommunalen Gremien Kopfzerbrechen bereite aber er sei davon überzeugt, dass wir uns früher oder später mit den Auswirkungen auf die Stadt Gedanken machen müssen. In Panik zu verfallen oder auch übertriebene Regularien seien jetzt allerdings die falschen Signale. Bei allem Verständnis für Ängste und Sorgen müsse deutlich sein, dass auch mit einem vielfachen „Mehr“ an Vorschriften die Krise wahrscheinlich nicht zu verhindert gewesen wäre. Denn eines müsse klar sein: „Jedes zusätzliche Gesetz hemmt die Wirtschaft insgesamt. Und das kann nicht unser Interesse sein.“

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