Der Kampf um Fach - und Führungskräfte hat längst begonnen

von Dirk Eickmeier aus Wunstorf | am 24.07.2010 | 496 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild

Ein großer Umbruch personalwirtschaftlichen Handelns steht bevor.
Eine konjunkturbedingter und erfreulich hoher Personalbedarf nach Fachkräften, stellt bereits heute, viele Unternehmen vor ein Problem. Hinzu kommen die demographisch bedingten Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Diese stellen sich tatsächlich wohl „erst“ in wenigen Jahren dar, aber verschärfen dieses ernstzunehmende Thema.

Jene Rahmenbedingungen ( 1. demographischer Wandel, ...) , die für Wirtschaft und Arbeitsmarkt in den letzten Jahrzehnten ausgesprochen günstig waren, gelten nicht mehr.

Der Wettbewerbsstatus vieler Unternehmen kann einen Rückfall erleiden.

Es gilt daher, alle Möglichkeiten, alle Chancen zu nutzen, um Verluste bei der Humankapitalausstattung gering zu halten. Alle Alternativen zur Beschäftigungssicherung (Fachkräfte im Unternehmen halten) sind sozial und zukunftsorientiert auszubauen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen können flexible und unbürokratische Möglichkeiten existenziell sein.
Viele Unternehmen profitieren auch heute noch von einer guten Ausstattung mit Humankapital. Dieser Erfolgsfaktor steht zunehmend und zurecht in der öffentlichen Diskussion. Die Kosten für Mitarbeiterqualifizierung, respektive Weiterentwicklung von Arbeits – und Fachkräften, werden immer häufiger als Investitionen bewertet.

Die Kurzarbeit gilt als adäquates Mittel, ja als viel gepriesenes Erfolgsmodell Auftragsschwankungen abzufangen und Fachkräfte im Betrieb zu halten.

Weitere pragmatische Möglichkeiten, gerade für kleinere und mittlere Unternehmen, sind im eng gefassten Rahmen möglich (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, AÜG). Dieses Kooperationsinstrument wird jedoch von Unternehmen äußerst selten genutzt und umgesetzt. Es bedarf hier einer Anpassung, einer Modernisierung auf heutige Gegebenheiten, morgige Notwendigkeiten (Stichworte: Branchenübergreifend , Erhöhung der MA-Anzahl).
Mit wenigen Schritten mehr soziale Flexibilität erreichen.
Bewegungslose Unternehmen werden den anstehenden Anforderungen weder gerecht werden, noch neue Herausforderungen meistern können.

Freundliche Grüße
Dirk Eickmeier

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