DHB-Netzwerk Haushalt besucht Weltkulturerbe

DHB-Gruppe vor dem 1000jährigen Rosenstock
Eine Gruppe des DHB-Netzwerk Haushalt aus Wunstorf besuchte den Hildesheimer Mariendom und das kürzlich neu eröffnete Dommuseum und erlebte hier zwei interessante Führungen.
Die umgebaute St. Antonius-Kirche an der Südseite des Kreuzganges beherbergt jetzt die Dom-Schatzkammer. Hier begann die erste Führung. Den interessierten DHB-Damen wurde das neue Museumskonzept erklärt, das Mittelalter und Moderne zusammenbringen will. Das zeigt sich zum Beispiel am 1000 Jahre alten Ringelheimer Kreuz, das von einem schlichten übergroßen Stahlkreuz getragen wird. Beeindruckt waren alle von dem neun Meter hohen Lettner, der die ehemalige Schranke zwischen Chor und Gemeinde bildete. Wie durch ein Wunder hatte er die Bombardierung des Domes im März 1945 unbeschadet überstanden. Zu den bekanntesten Schätzen wie die Goldene Madonna, eine von Bischof Bernward gestiftete Bibel, Reliquien, Reliquiare und Altargeräte gab die Museumsführerin der Gruppe ausführliche Erklärungen.
Die Führung durch den Dom begann bei der berühmten Bernwardstür, auf der Szenen aus dem Alten und Neuen Testament zu sehen sind. Die Gruppe nahm Platz im Mittelschiff und freute sich an der hellen und lichten Wirkung des sanierten Domes. Besondere Erläuterungen gab es zum Bronze-Taufbecken aus dem Jahre 1225, dem wunderschönen Hezilo-Rundleuchter aus dem 11. Jahrhundert und zur gotischen Tintenfassmadonna aus dem Jahre 1430. Die Christussäule wurde von Bischof Bermward um 1020 in Auftrag gegeben und zeigt den Lebensweg Jesu. Die Führung endete im Domhof am 1000jährigen Rosenstock. Der Legende nach reicht seine Geschichte bis in die Anfänge des Dombaus im Jahre 815 zurück. 1945 verbrannte der Rosenstock bei der Bombardierung des Domes. Doch aus den Resten des Wurzelstockes entwickelten sich neue Triebe und die Wildrose blüht bis heute.
Die DHB-Mitglieder ließen diesen schönen Nachmittag auf dem Hildesheimer Rathausplatz bei Kaffee und Kuchen ausklingen.
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