Chorpartnerschaft Wolmirstedt - Wunstorf

Wunstorf: KRH Wunstorf, Sozialzentrum | Zum Abschluss des Workshop ein gelungenes Konzert.

Gemeinsam etwas tun. Gemeinsam stark sein. Das gelingt umso besser, wenn wir uns unter Gottes Segen stellen. „Tunaomba mungu atawale; Herr gib uns deinen Segen.“ Das erste Lied das Darius Rossol den vereinten Chören aus Wolmirstedt und Luthe im Workshop nahe brachte. Damit stand diese Vorbereitung auf ein gemeinsames Konzert schon einmal unter einem guten Stern. Über 60 Personen nahmen an diesem Chorseminar teil. Einen so zusammengesetzten Chor zu begeistern und mitzureißen ist keine einfache Aufgabe. Aber genau das gelang Darius Rossol ganz hervorragend. Mit einfachen Gesten und knappen Sätzen stellte er die Sängerinnen und Sänger so ein, dass Ausdruck und Gefühl die Lieder erst richtig zum Leben erweckten. Dabei wechselten fetzige Songs, wie: „Bless the Lord oh my soul“ und getragene Lieder wie: Dein Herz fürchte sich nicht“ einander ab.
Aber nicht nur die gestandenen Sängerinnen und Sänger bewältigten das abwechslungsreiche Seminarprogramm mit ihrer Erfahrung. Nein, es war auch Paula mit ihren 11 Jahren einen wunderbaren Solobeitrag in das anschließende Konzert einbrachte. Dabei sang sie so leicht und locker, als hätte sie dieses Lied nicht erst im Workshop gelernt.
Natürlich trugen die beiden Chöre auch Lieder aus ihrem Repertoire vor. Dabei stellten die Wolmirstedter Gospel vor, die vor allem durch den Wechsel von Chor und schönen Solostimmen begeisterten. Die Luther brachten einen gut vorgetragenen Pop - Teil ein. Doch besonders die geballte Kraft der Chöre, mit den im Workshop eingeübten Songs, begeisterten die Zuhörer.
Doch was wäre ein noch so schöner gemeinsamer Workshop, wenn keine Zeit für persönliche Begegnung ist. Doch dafür war ja gesorgt bei den gemeinsamen Mahlzeiten und einem wunderbaren Abend in der Waldgaststätte Alten’s Ruh, an dem es viel zu erzählen gab. Dass aber die Blockbildung hier Wolmirstedt und da Luthe erst gar nicht zu stande kam, dafür sorgte der extra eingeflogene Maler Pierre mit seiner Installation „Deutschland einig Vaterland oder doch getrennt?“ Gesungen wurde an diesem Abend nicht mehr, wenn man von dem von Udo Kasten locker vorgetragenen lustigen Rap Über die Nöte mit der Wunstorfer Bahnhofstoilette absieht.
An einem Wochenende etwas gemeinsam tun, etwas gemeinsam erleben, sich zusammen freuen und andere teilhaben lassen. Das wird in der Erinnerung der Teilnehmer noch lange nachhallen. So aber verabschiedeten sich alle mit dem Lied: „Frieden geb’ ich euch. Lass ihn fließen zu den andern, gib ihn weiter gib ihn fort.“
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