28. Luther Adventskonzert in vollbesetzter Dorfkirche

Wunstorf: Dorfkirche Luthe |

Worauf warten wir?

Mit dieser Frage eröffnete Snorre Björkson, Chorleiter des Folklorechors Luthe, das diesjährige Luther Adventskonzert. Eine allgemeine Antwort auf diese Frage gibt es wohl nicht. Denn jeder wird darauf seine eigene Antwort haben. „Worauf warten wir?“ Mit dem Stück, „La Follia“ aus dem Frühbarock, setzten Ricarda Kannenberg auf der Flöte, und Snorre Björkson auf der Gitarre, die Zuhörer in die Lage, dieser Frage eine Weile nachzuhängen. Dann eröffneten der Folklorechor Luthe und der Singkreis Wunstorf den Reigen beschwingter und getragener Weihnachtslieder u.a. das schwedische Lied: „När det lider mot jul“. Die Lieder wurden sehr gekonnt vorgetragen. Sie erzeugten eine schöne weihnachtliche Stimmung, in der bis zum letzten Platz besetzten Luther Dorfkirche. Viele Zuhörer mussten sich mit einem Sitzplatz auf der Treppe, einem Stehplatz auf der Empore oder an der Tür zufrieden geben. Mit den von einem Wunstorfer Chor erstmalig aufgeführten Liedern „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „de King is Born Today“ von Morgan Ames + Donna Mc Afee, gab der Pop & Gospelchor Luthe dem Programm eine etwas andere Richtung, um abschließend mit dem Lied „Dein Herz fürchte sich nicht“ vom Trost und Beistand Gottes zu singen. In Ihrer Ansprache ging Frau Pastorin Briese auf diesen Trost ein. Denn Trost ist es, was diese Welt damals wie heute, sehr nötig hat. Die Boniband trug ihre Lieder wie „Virgin Mary“ und „What Child is This“ wie gewohnt sehr eindrucksvoll vor. Mit dem, gemeinsam mit dem Publikum, gesungenen Choral „Fröhlich soll mein Herze springen“ näherte sich das Konzert dem Ende. Aber bevor es mit dem Lied „Happy X-Mas“ von John Lennon seinen Abschluss fand, setzten Snorre Björkson mit einem Orgelstück und Heiko Donker mit einem Stück auf dem Dudelsack, noch zwei Glanzlichter in dieses besinnliche Weihnachtskonzert. Vielleicht hatte manch einer die eingangs gestellte Frage: Worauf warten wir? für sich inzwischen beantwortet. Dann aber das gemeinsame Schlusslied aller Chöre. Hiltrud Donker lud die Zuhörer ein, in den Kehrvers: „War is over“ mit einzustimmen. Es wäre schön, wenn das wenigstens über die Weihnachtsfeiertage in der ganzen Welt befolgt werden würde. Dann wäre die nicht enden wollende Wiederholung des Kehrverses von Erfolg gekrönt. Rüdiger Schuster beendete das Konzert mit einem Dank an alle Mitwirkenden, insbesondere an die Chorleiter und vor allem an die scheidende Pastorin, Frau Briese. Für sie war es gleichzeitig das Abschiedskonzert. Sie verlässt Luthe, um ihre neue Wirkungsstätte in Rotenburg / Wümme, anzutreten. Um ihr den Abschied zu erleichtern, erhielt sie von Hiltrud Donker etwas Selbstgebackenes.
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