Gemeinsames Lernen ist zukunftsweisend - Johanniter-Ausbildersymposium: Lehrmethode für Betriebshelfer erprobt

Noch mehr Beispiele aus der Praxis und kooperatives Lernen – 30 Ausbilder der Johanniter haben am Samstag den „Tag der Ersten Hilfe“ ganz praktisch genutzt, um beim Ausbildersymposium der Johanniter die Betriebshelferausbildung noch weiter zu verbessern. „Wir bekommen von unseren Kursteilnehmern schon jetzt sehr gute Rückmeldungen“, sagt Christian Bauer, Leiter der Ausbildung im Regionalverband Niedersachsen Mitte. „Mit dem Symposium haben wir dennoch die Chance ergriffen, um das Repertoire von Lehrmethoden noch einmal zu erweitern und den Blick auf die Zielgruppen zu schärfen.“ In Gruppen erprobten die Teilnehmer zum Beispiel „kooperatives Lernen“, eine Methode, bei der für ein Problem von einer Gruppe gemeinsam eine Lösung gefunden werden soll. Dadurch wird die Lernmotivation und infolgedessen der Lernprozess gefördert. „Was selbst erarbeitet wird, kann man sich besser merken“, fasst Christian Bauer zusammen. Er hatte das Symposium in Ronnenberg organisiert und dazu auch Kolleginnen und Kollegen aus den Regionalverbänden Südniedersachsen und Harz-Heide eingeladen. Die fachliche Leitung oblag neben Christian Bauer auch Sonja Stolle (Regionalverband Weser-Ems) und Anja Vornkahl (Regionalverband Südniedersachsen).
Wie kooperatives Lernen in den Kursen praktisch integriert werden kann, wurde ebenfalls erprobt: mit Fallbeispielen, individuell zugeschnitten auf unterschiedliche Zielgruppen wie Lehrer, Sportler, Büroarbeiter oder Handwerker. „Es ist klar, dass zum Beispiel Tischler mit anderen Verletzungsmustern zu tun haben werden als Arbeitnehmer, die vor allem am Schreibtisch tätig sind“, sagt Christian Bauer. Er bedankte sich am Ende es Symposiums bei den Ausbildern für ihre konstruktiven Beiträge. „Wir haben kooperativ die Betriebshelferausbildung weiterentwickelt“, sagt er. „Das war eine sehr gute Veranstaltung, deren Ergebnisse uns in der Zukunft begleiten werden.“
Weitere Informationen zur Aus- und Weiterbildung von den Johannitern gibt es unter dem gebührenfreien Serviceruf 0800 0019214.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 22.10.2014
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