Jeder, der um das Steinhuder Meer herum wohnt oder es besucht, kann ihn sehen, den Kaliberg von Bokeloh.
Das klitzekleine Förderband oben auf dem Berg, das hat ihn erschaffen und es wird ihn wohl noch weiter wachsen lassen. Ob es uns gefällt oder auch nicht.
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Wo bleiben bei Euch die ausgewaschenen Salze, welches Gewässer ,
nimmt diese tödliche Fracht auf ? Wir in Lehrte haben erst einmal bis 2018 .
Ruhe, denn die Schächte werden damit verfüllt.
@ Jürgen Bruns:
Die Salze werden per Pipeline nach Liethe gepumpt und fließen dort in die Leine. Früher kam die Salzfracht über Beeke und Aue auch kurz vor Liethe in die Leine.
Durch die Begrünung will man langfristig das Auswaschen der Salze um 90 % verringern.
Unsere Schächte werden auch verfüllt, der Berg sind die 30% Rest, die nicht mehr reingehen.
@ Andreas: Geht ja nicht. Es ist noch eine aktive Halde. Daher ist es auch ein großer Aufwand, sie überhaupt für die Öffentlichkeit begehbar zu machen. Die Ränder sind gefährlich, alles lose, da muss man schon mächtig aufpassen.
Und die natürliche Erosion ist so ne Sache, es ist schließlich Salz, was ausgewaschen wird. Frag mal die Anlieger, was deren Gärten dazu sagen, vor allem bei Extremwetterlagen mit Hochwasser...
@Thomas Lunitz: Das ist echt ein Sahne-Bild! Super Perspektive! Man denkt, man kann von oben ins Meer spucken...
Und man sieht die fertige Grünfläche an der Nordseite!
An alle Träumer, bei der Höhe der Abraumhalde, die ja verfestigt wie Beton ist, müßte man, um Halt für die nicht vorhandenen Anschüttmengen zu
bekommen, die Grundfläche der hohen Halde verdreifachen. Es müßten über 100. Jahre vergehen, um den Bauschutt und den Aushub in der Region, oder durch Schiffe über den Mittellandkanal, aus ganz Deutschland, hier anzuliefern. (Unbezahlbar und unnötig, wegen der vorhandenen "Halde")
Diese Mengen werden aber heute schon recycling und weiter verkauft,
so das nur leicht konterminierte Abfallmengen bereitstehen,
die in einiger Höhe , durch den dort vorherrschenden Wind, verdriften könnten. Nageln Sie einmal Kuhscheiße an eine schräge Wand,
das passiert auch bei An- und Aufschüttungen. (Entschuldigung)
Nach den ersten Regenschauern, sind nur noch Nägel oben.
In England wurde schon vor Jahrzehnte, 1.000.000. Pfund , ausgesetzt, für den, der eine Lösung zur Begrünung findet. Durch das meiste
Material, zieht aber die Salz/Kali /Abraummenge, als das feucht gewordene Salz durch die Kapilaren an die Oberfläche und tötet die meisten
Neuanpfanzungen. Es sei denn oben eine Plane aufbringen bepflanzen und das überschüssige Wasser sammeln und ableiten.
Ein mir bekannter Geologe, hat allerdings eine Lösung gefunden,
:"nach Schließung der Schächte in Lehrte und Sehnde, einen Großteil
der Halden, die wegen ihrer Höhe, nicht bedeckt werden können,
durch Auflösung, gleichzeitig mit einer gesättigten Salzwasser
und verflüssigten Haldenmischung , als erforderliche Füllung,
der Schächte in diese einzuleiten". Aber das kostet "Geld".
Da die Aufsichtsräte und verantwortlichen Politiker hierfür keine Rücklagen gebildet haben, oder laut Gesetz verfügt haben, gilt für unsere Enkel,
meiner Ansicht nach das Motto:" Nach uns die Salzflut".
Schon jetzt sinkt die Erde in jedem Jahr, 4.mm bis zu 20.mm
oberhalb der Schächte. Bei einer Einbringung von Süßwasser beschleunigt sich das ganze noch. Es werden die tragenden Säulen,
der unterirdischen Hallen, ausgelaugt. Siehe Bericht auf meiner Lehrter Seite. In der Hoffnung mich geirrt zu haben, Grüßt sie Jürgen.
@ Jürgen Bruns
Ich finde es positiv, dass überhaupt was getan wird, um die Auswaschungen zu vermeiden. Hier gibt es keine Abdeckung mit Bauschutt oder ähnlichem, also auch kein Transport desselben.
Die Abdeckung erfolgt mit Schlacke aus einem dort ansässigen Betrieb, die nach ca. 3 Jahren bepflanzbar ist. Hier gibt es auch Für und Wider, aber das ist wohl überall so.
Die fertige Fläche im Norden ist schon ca. 10 Jahre alt, nix mit kaputten Pflanzen. Dort haben sich sogar schon Sträucher angesiedelt. Die Mäuse sind ein Problem, dafür sind überall Ansitzstangen für Greifvögel aufgestellt.
@Ina, ich danke Dir, aber da ich nicht fliegen kann, hast Du nicht auch zufällig eine Aufnahme, von den Anpflanzungen oben auf der Halde,
ich konnte auf dem Foto leider nichts entdecken .
Hat diese Firma etwas dafür bezahlt, das ihr die Schlacke abgenommen wurde ? Das wird doch nicht irgend eine Art von Sondermüll sein ?
Wegen der Mäuse hätte man ja auch eine Katze, mit Zusatzfutter
und etwas Wasser da oben aussetzen können, da jeden Tag, ja sowieso
jemand das Förderband da überwachen muß. Egal was auch immer,
es war mir nicht bekannt, das auf dieser Halde, ein Minni-Biotop,
geschaffen wurde. Aber trotzdem, die steilen Hänge, können nicht begrünt werden. Du bist doch nicht zufällig, bei Kali & Salz, angestellt ?
Eine Kaliabraumhalde zu begrünen dauert keine 100 Jahre. Steile Hänge können terassenförmig ummantelt werden. Christel Stucke hat einen Beitrag zur Halde in Ronnenberg-Empelde geschrieben.
@ Chris, die Halde in Wunstorf, ist 10 Mal größer.
Wie lange schon wird die flache Halde in
Empelde schon aufgefüllt ? Sind das nicht über 10 Jahre.
Damals in Empelde wurde mit einer Grundbasis von mindestens 36. Meter begonnen. Ich war auf der Halde und sah die Rehe dort.
Ich denke doch , das meine Schätzungen, in etwa stimmen könnten.
Christel, nur mit Fantasie konnen wir die Ausplünderung unserer Erde
in den wenigen Jahren , ihrer Milliarden -langer Geschichte, nie stoppen.
Es müssen dringend Gesetze her, die eine Entsorgung der Umweltschäden
vorschreiben, oder sind wir eine Art von Blattläusen, die ihren Lebensbaum zerstören ? Die Blattläuse haben ja noch die Möglichkeit, zu einem
anderen Baum zufliegen, wenn ihr alter Baum abstirbt.
Wir Menschen haben aber keine neue Erde gefunden, die wir danach
ausbeuten können. Das würde auch Gott zu vehüten wissen.
@ Jürgen Bruns:
Nein, ich werde nicht von K + S bezahlt. Ich bin nur an meiner Umgebung interessiert. Die fertige Grünfläche siehst du, wenn du dem Link von Thomas Lunitz folgst. Und du hast Recht, steile Hänge können nicht begrünt werden.
Die Aufschüttungen zur Begrünung sind nicht so steil.
Die Tiere haben aber das Ding schon im Salz-Zustand erobert. Neulich beobachteten wir Kaninchen, die auf dem blanken Salz rumtobten. Scheint ihnen nichts auszumachen. Sie könnten ja nun wirklich das Gelände meiden...
@Ina, das war nicht persöhnlich gedacht.
Laß dir bitte mal die Unterlagen von dem BUND-Geologen
Dr, Ralp Krupp, veröffentlicht in der BUND-Kreis- Broschüre
zusenden. Mittags ist die Kreisgruppe in der Goebenstr. 3A
unter Telefon 0511-660093 zu erreichen. Mit
freundlichen Grüßen Jürgen Bruns, Lehrte
NS. Unter mir wird zur Zeit gerade der bis zu 900. Meter tiefe Schacht,
teilweise mit Süßwasser des Mittellandkanal und der Kavernen in Empelde,
verfüllt.
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