THW probt Hochwasserschutz bei einer Nachtübung

Sandsäcke füllen

Am Abend des 9. April stand für den Technischen Zug des Ortsverbandes Wunstorf Hochwasserschutz als Nachtübung auf dem Dienstplan. Die verschiedenen Einheiten des THW`s übten in einer Sandgrube und an einem See bei Poggenhagen.

Unter Leitung des Zugtrupps galt es für die knapp 30 Einsatzkräfte des THW im Einheitenverbund verschiedene Aufgaben zu erfüllen: Die Fachgruppe Beleuchtung und die 2. Bergungsgruppe hatten den Auftrag eine Netzersatzanlage zur Stromversorgung und einen Lichtmastanhänger, sowie einige Scheinwerfer, zur Ausleuchtung des Geländes aufzubauen. Parallel richtete die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen gemeinsam mit der 1. Bergungsgruppe eine Sandsackfüllstelle ein. Nachdem einige hundert Säcke gefüllt und auf Paletten gestapelt waren, stärkten sich die Spezialisten des THW gegen Mitternacht bei vorzüglicher Verpflegung. Anschließend stand der Aufbau einer Pumpstrecke mit mehreren Tauchpumpen am nahegelegenen See an. Zuvor war auch hier Strom und Beleuchtung bereitgestellt worden. Mit vereinten Kräften wurden die befüllten Sandsäcke in Form einer Deichkronenerhöhung verbaut. Nach dem Rückbau der Ausstattung und dem Einrücken in die Unterkunft in der Wunstorfer Bahnhofstraße endete am Samstagmorgen um 5 Uhr eine anstrengende, aber auch erfolgreiche Übung.

Bei der Gelegenheit möchte sich das THW ganz herzlich bei der Liether Firma „Sand und Mörtelwerk Friedrich Wittenberg“ bedanken, die das Gelände für die Übung bereitgestellt hat.

Wer interessiert ist und noch mehr über die Arbeit beim THW erfahren will, kann auch donnerstags, ab 19.00 Uhr in der Unterkunft, Bahnhofstraße 83, vorbei schauen.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 06.05.2010
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