Retten, rocken – fünf Tage im Einsatz beim Deichbrand - Rund 4500 Einsätze für den Sanitätsdienst der Johanniter

Einsatz vor der Bühne (Foto: Tobias Grosser)
Rocken und retten – die Johanniter haben beim Deichbrand-Festival in Nordholz fünf Tage lang Sanitätsdienst geleistet. Rund 4500 Mal waren sie im Einsatz. „Die Anzahl der Versorgungen ist angesichts der Besucherzahlen des Festivals und des extrem heißen Wetters nicht ungewöhnlich“, sagt Thorsten Ernst, Einsatzleiter der Johanniter. Vor allem wurden die Johanniter bei Kreislaufproblemen und Verletzungen zur Hilfe gerufen.
„Uns hat diese Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht“, zieht Thorsten Ernst eine positive Bilanz. Über 300 Johanniter aus ganz Deutschland waren bei diesem Sanitätsdienst eingesetzt. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Rettungskräften habe sehr gut funktioniert.
Das bestätigt auch Timo Brüning, Leiter der Schnell-Einsatz-Gruppe aus dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer. Die Profis aus der Auestadt betrieben gemeinsam mit Helfern aus weiteren Johannitern zum Beispiel aus den Ortsverbänden Aller-Leine (Schwarmstedt), Celle und dem Nordhannoverschen Ortsverband (Langenhagen) eine von insgesamt sechs Unfall-Hilfsstellen und fungierten als Schnittstelle zwischen dem Sanitätsdienst auf dem Gelände des Festivals und den örtlichen Einsatzkräften. Allein in dieser Unfall-Hilfsstelle wurden über 1800 Versorgungen durchgeführt. „Wir haben Hand in Hand gearbeitet, die Motivation und Leistungsbereitschaft waren herausragend“, sagt Timo Brüning.
Für das leibliche Wohl sorgten Verpflegungseinheiten der Johanniter aus Stade, Jeverland und Wiesmoor. Mehr als 1200 Portionen hat die Crew an die Helferinnen und Helfer täglich ausgegeben.
„Unsere Helfer haben großartiges geleistet. Die Gemeinschaft der Johanniter hat gemeinsam mit Besuchern und Bands das Festival gerockt und mit professioneller Routine ihren Teil zum Erfolg des zehnjährigen Deichbrand-Jubiläums beigetragen“, sagt Thorsten Ernst.

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