Kölle Alaaf – Johanniter vom Einsatz in Köln zurück - Jürgen Drews bedankt sich für ehrenamtliches Engagement der Helfer

Ein Eisbär besuchte die Einsatzleitung am Heumarkt und schnupperte Einsatzluft.
 
Helfer mit Jürgen Drews
Am gestrigen Abend rückten die letzten der 20 ehrenamtlichen Sanitäter der Johanniter aus dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer vom Einsatz in der Karnevalshochburg Köln wieder ein. Rund 2300 Stunden haben die Johanniter während der tollen Tage beim Straßenkarneval geleistet. Ein besonderes Dankeschön gab es beim Kölschfest von Jürgen Drews, dem König von Mallorca. Er ließ es sich nicht nehmen, nach seinem Auftritt den Johannitern persönlich zu danken.

Bereits am Mittwoch der Vorwoche waren sie in die Domstadt gereist. Der Einsatz begann dann bereits am Donnerstag mit der Weiberfastnacht. Zur Weiberfastnacht stellten die Wunstorfer einen Einsatzleitwagen mit Personal, der direkt dem Stab unterstellt wurde. Dieser koordinierte die gesamte Arbeit der Unfallhilfsstellen in der Kölner Altstadt und stellte die Verbindungsstelle zur Leitstelle der Feuerwehr Köln dar. Während des Einsatzes Weiberfastnacht wurden etwa 200 Hilfeleistungen mit Kräften aus verschiedenen Ortsverbänden aus ganz Deutschland geleistet. Mittendrin die ehrenamtlichen Wunstorfer Retter mit der Unfallhilfsstelle (UHS) am Heumarkt. Rettungsassistent Michael Enge und Jan-Frederik Bach leiteten die UHS mit den eingesetzten Kräften aus der Auestadt. „Bis auf einige Einsatzspitzen war es ein sehr angenehmer Einsatztag für uns“, resümierte Jan-Fredrik Bach für seinen Einsatzbereich.

Der einsatzfreie Freitag wurde dann für ausgiebige Stadtbummel und Besichtigungen genutzt. Abends stürzten sich alle Wunstorfer zusammen in das bunte Karnevalstreiben. Mittlerweile gut mit den Gepflogenheiten des Karnevals vertraut und mit Kostümen ausgestattet, feierten sie ordentlich mit.

Bereits Samstag stand dann ein Einsatz beim Sanitätsdienst für das Kölschfest in Köln-Zollstock auf dem Einsatzplan. Dort trafen die Helferinnen und Helfer auf Jürgen Drews. Nach seinem Auftritt im Partyzelt dankte er den Helferinnen und Helfern des Sanitätsdienstes persönlich für ihr starkes ehrenamtliche Engagement. Die Frage nach einem Erinnerungsfoto konnte und wollte er trotz seines straffen Zeitplanes nicht ablehnen. „Die Zeit muss sein“, sagte der „König von Mallorca“ lachend und zog sich eine Jacke der Retter für das Foto über. „Wir waren sehr überrascht, freuen uns aber über diese Anerkennung unserer Arbeit vor Ort“, sagte Janine Meißner.

Nach einer kurzen Nacht ging weiter mit dem „Schull un Veedelszöch“, bei dem traditionell am Karnevalssonntag Schulen und mehr als vierzig Stammtische, Nachbarschafts- und Stadtteilvereine und „Großfamilien“ durch die Kölner Innenstadt und das Veedel ziehen. Auch hier fungierte wieder der Einsatzleitwagen der Wunstorfer als Einsatzleitung für den Abschnitt 3, der durch die Johanniter geführt wurde. Ein Teil der Wunstorfer Helferinnen und Helfer stand unter der Leitung von Michele Sciacca an der Umzugsstrecke für Notfälle bereit. Zum Glück mussten die Helfer nicht besonders viel tätig werden.

Ein weiterer Teil stellte den Sanitätsdienst für das Kölschfest in Köln- Zollstock sicher.

Der große Rosenmontagsumzug bildete den Abschluss des Karnevalseinsatzes im Jahr 2015 für die ehrenamtlichen Wunstorfer. Im Einsatzleitwagen wurden die kleinen und größeren Einsätze im Zug oder am Zugweg oder in den angrenzenden Gebäuden koordiniert.

„Es war ein anstrengender aber auch ein sehr schöner Einsatz“, sagt Timo Brüning, Leiter der Schnell-Einsatz-Gruppe der Johanniter aus Wunstorf.„Sanitätsdienst beim Karneval ist ein nicht alltäglicher Einsatz“, sagt Timo Brüning. „Aber einer, bei der der Spaß und das Miteinander im Vordergrund stehen.“ Gegen 1:00 Uhr in der Nacht zu Dienstag rückten die Kräfte dann müde und erschöpft wieder in Wunstorf ein. „Ja, wir sind jetzt kaputt und wollen nur in unsere Betten“, sagte Michael Enge bei der Ankunft. „Aber ab morgen freuen wir uns dann schon wieder auf Kölle Alaaf 2016“, fügt Jan-Frederik Bach hinzu.
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