Klappe, die Erste: Der Notfallsanitäter - Die Bundesagentur für Arbeit dreht Film über das neue Berufsbild

Dreh einer Reanimationsübung (Foto: Alexandra Saake/Johanniter)
„Uuuuund: Action!”, tönt es am 22. Mai durch die Fahrzeughalle der Johanniter im Landesverband Niedersachsen/Bremen. Notfallsanitäter Arne Klingenhagen simuliert mit seinen drei Kollegen aus dem Ortsverband Hannover-Wasserturm einen Fahrzeug-Check zu Dienstbeginn - die Kamera im Hintergrund nimmt alles auf.

Film-Redakteur Martin Morris war mit seinem Kameramann aus Hamburg angereist, um einen kurzen Beitrag über das neue Berufsbild abzudrehen. Der Film soll zukünftigen Auszubildenden einen Eindruck verschaffen, wie Ausbildung und Arbeitsalltag im Rettungswesen ablaufen. Als frisch gebackener Notfallsanitäter fällt es Klingenberg leicht, die neuen Handlungskompetenzen für den Kurzfilm aufzuzeigen. Im Drehbuch stand dabei auch das, was im normalen Alltag des Rettungsdienstes passiert: Schichtwechsel, Übergabe des Personals untereinander, Aufstockung des gebrauchten Materials oder Warten auf den nächsten Einsatz. Der erste Teil des Kurzfilms wurde mit einer fiktiven Blaulichtfahrt beendet.

Danach ging es für alle in die Johanniter-Akademie, Bildungsinstitut Hannover. Schulleiter Kersten Enke hatte ein Team von Auszubildenden zusammengestellt, die in der SAN-Arena Beispiele aus dem Unterricht zeigen konnten. Johanna Schulz aus dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer, demonstrierte in einem gestellten Notfall an einer Puppe, wie eine Reanimation durchgeführt wird. Martin Eickhoff, Teamleiter Rettungsdienstausbildung, kontrollierte wie immer die Umsetzung der geforderten Aufgabe. Völlig routiniert war so auch diese Szene bald abgedreht. Im Anschluss hieß es für die Darsteller: Schulbank drücken. Im Klassenzimmer fragte Eickhoff bei allen das Wissen ab. Schulleiter Enke sieht hierin einen wichtigen Aspekt für den geplanten Beitrag der Bundesagentur für Arbeit: „Die Ausbildung des Notfallsanitäters umfasst immerhin 4600 Stunden – die Theorie ist hierbei sehr entscheidend.“

Nach drei Stunden und vielen unterschiedlichen Einstellungen war alles im Kasten und nicht nur das Filmteam zufrieden. „Der Kurzfilm ist in Zeiten von sozialen Netzwerken ideal, um für den neuen Beruf zu werben“, weiß auch Enke.
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