Johanniter beenden Einsatz in Köln - 3248 Dienststunden im Karneval geleistet

v.l. die Sanitäter Oliver Tegeler, Kevin Kowohl und Dennis Schaper an Rand des Umzuges

Am Montagabend rückten die letzten Helfer und Helferinnen
wieder in der Wunstorfer Unterkunft ein. Seit Mittwoch vergangener Woche
waren die Ehrenamtlichen in einer Sporthalle im Kölner Stadtteil Deutz mit
bis zu 130 weiteren Johannitern untergebracht.
Bereits im Einsatz zur Altweiberfastnacht am Rheinufer waren die Helfer
gefordert. Eine Unfallhilfsstelle wurde direkt am Rheinufer in Höhe der
Frankenwerft aufgebaut. Der WDR begleitete ein Team um den Helfer Jan Sorge
bei den Einsätzen. Der Sender drehte für eine Dokumentation über die Arbeit
der Johanniter an Altweiberfastnacht. In den etwa 12 Einsatzstunden dieses
Tages versorgten die Helfer und Helferinnen aus Wunstorf mit weiteren
Helfern aus Köln und dem gesamten Bundesgebiet allein an dieser
Unfallhilfsstelle über 70 Patienten. Für 18 Patienten endete der Tag im
Krankenhaus.

Der Freitag ist der traditionelle „freie“ Tag für die Wunstorfer Helfer. In
Verkleidungen stürzten sich die Helfer und Helferinnen in das
Karnevalstreiben.

Bereits am Samstagnachmittag starteten weitere Dienste mit Wunstorfer
Beteiligung. Mehrere Karnevalsumzüge wurden abgesichert und der
Straßenkarneval am Zülpicher Platz wurde betreut. Auch in der Lanxess-Arena
waren Helfer in dieser Nacht bei der „Lachenden Kölnarena“ im Einsatz. Hier
kam es zu einem Angriff auf eine Patientin, die am Boden von den
Johannitern-Helfern bereut wurde. Gegen vier Angreifer verteidigte ein
Sanitätshelfer die Patientin indem er sich schützend über sie legte und so
die Tritte teilweise abwehrte. Trotzdem erlitt die Patientin bei diesem
Angriff schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus verbracht werden.


Am Sonntagmorgen stand dann der Schull- und Veedelszög auf dem Einsatzplan
der Einheit. Der Einsatztag war ruhig und sonnig, so dass die Helfer keine
großen Einsätze zu verzeichnen hatten. Auch in der Abschnittsleitung, die
durch den Wunstorfer Einsatzleitwagen gebildet wurde, war das
Einsatzaufkommen geringer als in den Vorjahren.
Am Abend fuhren dann die ersten Kräfte wieder in die Wunstorfer Heimat.

Montagmorgen startete dann der Rosenmontagsumzug. Auch hier waren die
Wunstorfer mit einer Unfallhilfsstelle am Heumarkt in der Kölner Altstadt
vertreten. Der Einsatzleitwagen bildete wieder die Abschnittsleitung für den
Einsatzabschnitt der Johanniter. Insgesamt versorgten die Helfer und
Helferinnen an diesem Tag etwa 130 Patienten in dem Abschnitt. Nach dem
Rosenmontagsumzug rückten die Wunstorfer Kräfte mitten in der Nacht wieder
in ihrer Heimat ein.

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