Feuerwehrübung im Butteramt

Im Dienstplan der Feuerwehr Mesmerode war am 20. Oktober um 18 Uhr „Übungsdienst Atemschutz“ angesetzt, doch um 17.45 Uhr wurden die Aktiven durch Meldeempfänger und Sirene alarmiert. Ein Brand einer Scheune am Ortsausgang Richtung Idensen war der Grund.
Zusammen mit den Feuerwehren aus Bokeloh und Idensen trafen die aktiven Kameraden an der Scheune an. Die Wasserversorgung wurde sichergestellt, die Verteiler gesetzt und Schläuche bis zu dem brennenden Objekt ausgelegt. Gleichzeitig legten die Atemschutzgeräteträger ihre Ausrüstung an, um im Gebäude nach vermissten Personen zu suchen. Fünf Personen, hieß es, seinen noch in dem stark verqualmten Gebäude. So mussten die Atemschutztrupps – bestehend aus zwei Kameraden – sich häufig auf ihren Tastsinn verlassen, um die Eingeschlossenen zu finden. Da die Einsatzzeit bei dieser Suche durch die Luft in den Pressluftflaschen begrenzt ist, mussten mehrere Trupps in das Gebäude, bis alle Vermissten gefunden waren. Gleichzeitig wurde das Feuer auch von außen gelöscht. Die Geretteten kamen auf einen Verletztensammelplatz und wurden dort von Feuerwehrkameraden betreut.
Um 18.45 Uhr waren alle fünf Personen gerettet und das Feuer war gelöscht.
Obwohl relativ schnell klar war, dass es sich um eine Übung handelte, die von Tobias Schneider und Florian Rust hervorragend geplant war, gab jeder eingesetzte Feuerwehrkamerad sein Bestes, um den Erfolg so schnell wie möglich zu erzielen. Auch die drei Wehren arbeiteten unter der Leitung des OBMs aus Mesmerode, Carsten Gärtner, zielgerichtet zusammen.

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