DRK bei Übung in Bokeloh
Vor knapp zwei Wochen wurde um 18: 45 Uhr auf dem Werksgelände des Kaliwerkes in Bokeloh für die dortige Werkfeuerwehr Alarm ausgelöst. Ein Urlauber meldete der Rettungsleitstelle in Hannover einen Unfall zwischen einem Pkw und dem Kali- Güterzug auf der Bahnstrecke. Die Werkfeuerwehr suchte daraufhin den Bereich auf dem Werksgelände ab, ohne dabei einen Unfall zu finden.
Nun wurde die örtliche Freiwillige Feuerwehr Bokeloh nachalamiert, um die Güterbahntrasse außerhalb des Werkes abzusuchen. Bei einem Bahnübergang in Bokeloh wurden sie schließlich fündig.
Ein Pkw hatte die Vorfahrt des Zuges missachtet und wurde 100 Meter mit geschleift.
Neben dem Lokführer, der Verletzungen im Gesicht und an der Hand davontrug und zeitweise nicht ansprechbar war, wurden auch die drei Insassen des Pkw verletzt. Die Mitfahrer waren ansprechbar, hatten leichte Verletzungen und konnten von der Feuerwehr und der JUH schnell geborgen und versorgt werden. Der Fahrer war bewußtlos und hatte Verletzungen im Gesicht, Bauch- und Brustbereich. Nachdem der Fahrer von der Feuerwehr aus dem Auto geschnitten wurde, wurde er von dem DRK- Rettungspersonal des 2. Einsatzzuges aus Neustadt versorgt und auf den Transport ins Krankenhaus vorbereitet.
Nach dieser Übung und mehreren Gesprächen wurde deutlich, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen und den Feuerwehren gut abläuft.



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