Dr. Spreter bildet Sanitäter aus - Kindernotfälle sind wichtiger Bestandteil

von Christopher Jonck aus Wunstorf | am 13.03.2010 | 368 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 2 Bilder

Die Helferinnen und Helfer der Johanniter-Unfall-Hilfe versorgen viele Patienten auf Sanitätsdiensten und auch im Schulsanitätsdienst. Doch die Notfälle betreffen nicht nur ältere Menschen, wie viele denken. Auch unsere jüngeren Mitmenschen können erkranken oder sich verletzen, im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich.

Um besser an diese Notfälle herangeführt zu werden, besuchte der in Wunstorf mit seiner Praxis ansässige Kinderarzt Dr. Spreter von Kreudenstein die Helferinnen und Helfer der Johanniter in Wunstorf und hielt einen Vortrag zum Thema “ Kindernotfälle“.
Darin erklärte er zunächst grundlegende Unterschiede zum Erwachsenen und ging dann detailliert auf die meist schwierige Diagnostik bei Kindern ein.

Dabei hörten die Ehrenamtlichen der Schnell-Einsatz-Gruppe und die Schulsanitäter der drei Schulsanitätsdienste aus Wunstorf und Steinhude gespannt zu, denn schon oft kam es vor, dass sie bei Einsätzen Kinder versorgen mussten, denn vor allem an den Schulen kommt es oft zu Unfällen, bei denen junge Menschen betroffen sind.

„Ich nehme aus dieser Ausbildung mit, dass bei Kindern ganz andere Spielregeln gelten. Vitalwerte und das Wahrnehmen der Umgebung ist total anders als beim Erwachsenen“, resümierte Johan Weglage, selbst Schulsanitäter am Hölty-Gymnasium.

„Für uns ist eine ständige Fort- und Weiterbildung sowohl unserer Helfer der Schnell-Einsatz-Gruppe, als auch der durch uns betreuten Schulsanitäter äußerst wichtig. Daher bin ich sehr dankbar, dass Herr Dr. Spreter von Kreudenstein Zeit für uns gefunden hat“, fügte Timo Brüning, Leiter der Schnell-Einsatz-Gruppe in Wunstorf, hinzu.

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