Bürger feiern Tag der Deutschen Einheit - Wunstorfer Johanniter verpflegen Einsatzkräfte

Die beiden Chefköche: v.l. Michael Scholz und Markus Lutz
 
Bratwurst für alle
Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat in Hannover das Bürgerfest anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Oktober, sanitätsdienstlich abgesichert. Dabei wurden sie unterstützt vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sowie Malteser Hilfsdienst. Insgesamt waren an beiden Tagen jeweils bis zu 180 Helferinnen und Helfer im Einsatz, die rund 220 Versorgungen leisteten. 15 Personen mussten ins Krankenhaus transportiert werden.

Johanniter-Einsatzleiter Michael Homann zog eine positive Bilanz: „Unsere Hilfe war vergleichsweise wenig gefragt. Es war ein schönes Fest.“ Doch nicht nur medizinische Versorgung wurde unter der Leitung der Johanniter aus dem Ortsverband Hannover-Wasserturm sichergestellt. Auch die Verpflegung der Helferinnen und Helfer wurde übernommen. Mehr als 3000 Portionen gaben sie aus.
„Dass das alles so reibungslos geklappt hat, ist das Ergebnis von Teamarbeit“, sagt Timo Brüning, Leiter der Schnell-Einsatz-Gruppe der Johanniter aus dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer, der an beiden Tagen als Abschnittleiter für die Verpflegung verantwortlich zeichnete. Ehrenamtliche Helferinnen aus den Ortsverbänden Deister, Wunstorf-Steinhuder Meer, Hannover-Wasserturm und aus dem Nordhannoverschen Ortsverband kochten unter der fachlichen Leitung der Profiköche Michael Scholz und Markus Lutz Hand in Hand.
Aus Wunstorf waren an beiden Tagen jeweils zehn Helferinnen und Helfer im Einsatz. Am zweiten Einsatztag kamen dann die Besatzungen von drei Rettungswagen und eines Krankenwagen dazu. Auf Grund des enormen Besucherandrangs wurden weitere Kapazitäten benötigt. Kurze Zeit nach der Anforderung setzen sich schon die Einsatzwagen in Richtung Hannover in Bewegung.

Teamgeist bewiesen die Johanniter auch auf der Blaulichtmeile. Helferinnen und Helfer aus Landesbergen, Schwarmstedt und Hannover – darunter einige aus der Johanniter-Jugend, sorgten für ein attraktives Familienprogramm. Vor allem der Bobbycarparcours brachte Kinderaugen zum Leuchten, während der Nachwuchs über die aufgemalten Straßen und vorbei den aufgestellten Schildern sauste. Die Rettungshundestaffel Hannover beeindruckte dann auch die Großen - ebenso wie die Höhenretter aus Aurich, die zeigten, wie zum Beispiel aus 20 Meter Höhe gerettet werden kann. Sie seilten zur Freude des Publikums nicht nur sich, sondern auch die Rettungshunde mit ihren menschlichen Partnern ab. Eine Übung, die das Team beherrschen muss, um auch an schwierige Einsatzorte gebracht werden zu können. Auch Boris Pistorius (SPD), Innenminister des Landes Niedersachsen nutzte bei seinem Besuch auf der Blaulichtmeile die Gunst der Stunden und informierte sich über die Arbeit der Speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT) und lobte den Einsatz der ehrenamtlichen Retter. „Es ist gut zu wissen, dass Spezialeinheiten wie Ihre Menschen auch aus ungewöhnlichen Lagen retten können“, sagte der Innenminister.

Für das Engagement sprach Michael Homann allen Johannitern ein großes Dankeschön aus. „Es ist toll, was an beiden Tagen ehrenamtlich geleistet wurde!“
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