45 Johanniter aus Wunstorf retten beim Deichbrand - Großeinsatz während Rockfestivals verläuft reibungslos

Besprechung der Abschnittsleiter (Foto: Tobias Grosser /Die Johanniter)
Rocker retten – dazu waren mehr als 400 Johanniter aus ganz Deutschland zum Deichbrand-Festival in Nordholz gereist. Vier Tage lang sicherten sie die Veranstaltung mit rund 45.000 Besuchern sanitätsdienstlich ab. „Die Anzahl der Versorgungen ist angesichts der Besucherzahlen des Festivals nicht ungewöhnlich und liegt im durchschnittlichen Rahmen“, sagt Thorsten Ernst, Einsatzleiter der Johanniter. Die Hilfe der Rocker-Retter war insgesamt in 2.300 Fällen gefragt.

„Uns hat diese Veranstaltung wieder sehr viel Spaß gemacht“, zieht Thorsten Ernst eine positive Bilanz. Die Hilfsorganisation hatte den Einsatz während des Festivals bereits zum zweiten Mal übernommen. „Die Helfer waren motiviert und waren mit Leidenschaft bei der Sache“, sagt Ernst. Das moderate Wetter und die gut gelaunten Festivalbesucher trugen zur Entspannung des Einsatzaufkommens bei.

Zeitgleich wurden in Spitzenzeiten bis zu 200 Johanniter eingesetzt, darunter auch die Reiterstaffel der Johanniter aus Harburg, die auf dem weitläufigen Gelände optimal zur Streife eigesetzt werden konnte. Die Johanniter betrieben sieben Unfallhilfsstellen, in denen Patienten aufgenommen und versorgt werden können und von wo aus auch die Fußstreifen aufbrechen. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Rettungskräften habe sehr gut funktioniert, sagt Einsatzleiter Ernst.

Verpflegt wurden die Rocker Retter der Hilfsorganisation durch die Johanniter aus Cuxhaven, Stade, Jeverland, Wiesmoor und Harburg. Mehr als 5000 Portionen hat die Verpflegungs-Crew während der sechs Einsatztage an die Helferinnen und Helfer ausgegeben. Dazu wurden auf dem nahe gelegenen Bundeswehrgelände, in dem die Johanniter während der Ruhezeiten untergebracht waren, zwei Feldküchen aufgestellt. „Die Gemeinschaft der Johanniter aus so vielen Regionen Deutschlands macht diesen Einsatz auch für uns besonders“, sagt Thorsten Ernst abschließend. „Wir haben gerettet – und in unserer Freizeit natürlich auch ein bissen gerockt. Die Stimmung im Team war hervorragend.“
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