Riesen Erfolg - Krimi an der Tanke

Lesung in ehemaliger Tankstelle war voller Erfolg



Bei Litin-WOB waren alle Plätze belegt!

Die zweite Veranstaltung von Litin WOB war ein voller Erfolg. An die Achtzig Zuhörer fanden sich am 10. September um 18.45 zu „Krimi an der Tanke“ in der ehemaligen Esso-Tankstelle in der Braunschweiger Straße ein.

„Wir sind angekommen“, resümierte Tobias Tantius am Ende des Abends. „Ein volles Haus bis zum Schluß. Wir sind begeistert!“ Damit hat sich „Litin WOB- Autorenlesungen“ nach nur einem halben Jahr fest in der Kulturszene der Stadt etabliert.

Auch Christoph Peter Ehrlich war mit dem Verlauf sichtlich zufrieden: „Alles rund. Es hätte kaum besser laufen können.“ So sahen es auch die Gäste, die selbst aus weiter gelegenen Regionen angereist waren.
„Uns gefiel die Mischung“, sagte Bernd Schmolka aus Gifhorn, der zusammen mit seiner Frau jede Lesung im Umkreis besucht.

Im ersten Teil der Lesung entführte Beate Winter die Zuhörer nach Gifhorn. Dort spielt ihr Kriminalroman „blauäugig“, der im Herbst letzten Jahres erschienen ist. Es ging um Kindsmord und der Frage zu Schuld und Unschuld.

Die Wolfsburgerin Sibylle Schreiber, bekannt als „die Stimme“, begeisterte das Publikum mit ihren sarkastisch schwarzen Texten, die sie leidenschaftlich vortrug. Die Geschichten kamen derart gut an, dass die Zuhörer eine Zugabe forderten.

Eine Zugabe gab auch der Überraschungsgast und Musiker Martin Kroner mit Gesang und Akustikgitarre. Auch er war von dem Litin WOB-Konzept angetan und stimmte einem weiteren Auftritt gerne zu.

Das abgestimmte Angebot des „La Volta“ mit Craft-Beer und Snacks ergänzte den Abend.

Wie so oft, kam das Unverhoffte zum Schluss. Seit Monaten suchten die Macher von Litin WOB nach Sabrina Polastri, der Autorin des Kriminalromans „Zurück in WOB“, dem allerersten Wolfsburg-Krimi von 1998. Nach dem Ende der Veranstaltung gab sich der Bruder der Autorin zu erkennen. Er teilte Christoph Peter Ehrlich und Tobias Tantius mit, dass Polastris Familie den Such-Aufruf im Internet gelesen habe und dass die italienische Familie sehr erstaunt und hoch erfreut über das Interesse war. Auch erklärte er, wieso die Suche nach seiner Schwester als Autorin bisher erfolglos blieb.

Für Tantius und Ehrlich geht es nicht nur um gute Texte, sondern vor allem um die Menschen dahinter.
„Litin WOB präsentiert nicht nur aktuelle Autoren. Ganz bewusst schauen wir in die Vergangenheit, um den einen oder anderen inaktiven Autoren vor dem Vergessen zu bewahren“, so Tantius. Die Geschichte von Sabrina Polastri wollen sie auf einer der nächsten Lesungen erzählen.

Im März 2017 ist die nächste Lesung geplant. Thema und Ort werden frühzeitig bekannt gegeben.

Kontakt und aktuelle Informationen sind auf http://wob.lit-in.de/ oder via Facebook zu finden.

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