SG Landau/Wolfhagen unterliegt nach gutem Beginn!

Die SG in neuen Trikots: hinten v.l.n.r: Sarah Schütz, Franzi Köchling, Ede Kastler, Luisa Ritter, Sabine Menkel, Hartmut Schröder, Franzi Heldt, Claudia Mansen, Anna Schäfer, Julia Schröder, Kathrin Dittmar, Andreas Schäfer. Kniend v.l. Ann-Kristin Herbold, Teresa Ballardt, Nina Leyhe, Sabrina Marschke, Julia Germeroth, Vanessa Fischer, Julia Bettinghausen

Der Traum vom Triple (Hallenkreismeister, Gruppenligameister und Pokalsieger) ist geplatzt.


In einem ansprechenden Waldecker Pokalfinale der Damen siegte am Ende die SG Anraff/Giflitz/Friedrichstein gegen den Verbandsligaaufsteiger SG Landau Wolfhagen mit 4:1 Toren. Der Sieg für den künftigen Hessenligisten geht, wenn auch um 2 Tore zu hoch, in Ordnung. Die SG Anraff war das Team mit der reiferen Spielanlage und ließ im Defensivverbund fast nichts zu.

Dabei begann es sehr verheißungsvoll für Landau/Wolfhagen. Die erste sich bietende Chance nutzte Ann-Kristin Herbold in der 12. Spielminute zur umjubelten 1:0 Führung. Julia Schröder hatte sich auf der linken Seine prima durchgesetzt und legte mustergültig für Herbold auf. 6 Minuten später aber schon der Ausgleich durch Kristin Schwechel , nach Vorarbeit von Franziska Bischof. Nach einem Eckball von Daniela Wende in der 30. Spielminute befand sich die Landauer Mannschaft augenscheinlich im Tiefschlaf, denn Daniela Sporleder konnte ungehindert einköpfen. 2:1 für Anraff/G./Fr. Dies war dann auch der Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel übernahm zunächst die Landauer Mannschaft wieder die Initiative und erspielte sich in dieser regelrechten „Hitzeschlacht“ ein leichtes Übergewicht. Anna Schäfer und Julia Schröder vergaben jedoch jeweils in aussichtsreicher Position fahrlässig. Anders die SG Anraff. Daniela Sporleder marschierte in der 64. Spielminute durch die gesamte Abwehr hindurch und erzielte das vorentscheidende 3:1. Es sollte noch schlimmer kommen. In der 74. Spielminute erkämpfte sich Annemarie Alf das Leder und stand plötzlich mutterseelenallein vor Sabrina Marschke. Kaltschnäuzig netzte sie zum 4:1 ein.
Die aufopferungsvoll kämpfende Landauer Mannschaft steckte nie auf und kam in der 90. und der 90+2. Minute durch Teresa Ballardt und Franzi Heldt (Lattentreffer) noch zu zwei Chancen. Ein Treffer sollte aber nicht mehr gelingen.

Fazit:
Die SG Landau/Wolfhagen muss nun nicht in Depression verfallen. Im Gegenteil. Mit einer Mischung aus sehr vielen jungen, aber auch erfahrenen Spielerinnen wird man sicherlich in der kommenden Verbandsligasaison ein ernstzunehmender Gegner sein mit dem zu rechnen ist. Mit der SG Anraff/Giflitz/Friedrischstein hat man im Waldecker Pokalfinale einen kleinen Vorgeschmack auf die kommenden, hochkarätigeren Gegner bekommen.
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