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Helmut Kuzina
Von 2007 bis 2009 wurde die Lübsche Straße vom Kreisel bis fast zur Heiligen-Geist-Kirche erneuert. Jetzt haben die Bauarbeiten des dritten Abschnitts begonnen, der von der Straße "Neustadt" bis zur Johannisstraße reicht. Verlegt werden neben der neuen Trinkwasserleitung auch neue Regenwasser- und Schmutzwasserrohre.
Auf Hochtouren laufen zwei Wochen vor dem Osterfest die Bauarbeiten in der Straße "Vor dem Fürstenhof", um den Touristen an den Feiertagen einen bequemen Zugang zu dem sehenswerten Renaissancegebäude zu ermöglichen. Das Portal an der Straßenseite des Fürstenhofs wird durch mythologische Figuren geschmückt, und besonders die Terrakottafriese betonen die Horizontale des 1553/1554 errichteten Gebäudes.
Wenn es auf den Frühling zugeht, heißt es in der Stadt für viele, sich in die Sonne zu setzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und fest daran zu glauben, dass die kalten Wochen endlich vorbei seien. Begehrt sind die Sitzplätze rund um die alte Gerichtslinde, zumal von hier aus das Treiben auf dem Markt beobachtet werden kann.
Gegen Ende des kalendarischen Winters Sonne und blauer Himmel - das bedeutete, dass die Straßencafés und Eisdielen öffneten, dass sich die Besucher an diesem ersten frühlingshaften Tag mit den milden Temperaturen erfreuten, und zwar auf dem windgschützten Platz vor der alten Ratsapotheke.
Überall sind in der Hansestadt die Vorboten des Frühlings zu entdecken. Leuchtende Farbtupfer bieten im Stadtzentrum vor allem die Frühjahrsblüher, die von den Blumenfachgeschäften angeboten werden. Das Foto entstand am "Plätteisen", einem originellen Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert, direkt am Rudolf-Karstadt-Platz.
Unter dem Titel "In alle vier Himmelsrichtungen" zeigt der Künstler Udo Scheel (geboren 1940 in Wismar, u. a. bis 2005 Professor für Malerei und Grafik in Münster) bis zum 31. März seine Darstellungen, die sich durch Komplexität und Poesie auszeichnen. Wie vier Raumteiler stehen die acht großformatigen Bilder mitten in St. Georgen. An diesem achtteiligen Bilderzyklus arbeitete der Künstler zwei Jahre.
Die Stadt setzt sich dafür ein, den Bahnübergang (Foto) in der Poeler Straße so zu gestalten, dass sich Autos und Bahn nicht mehr kreuzen. Als Ziel einer Baumaßnahme wird eine Eisenbahnüberführung bzw. eine Straßenunterführung genannt. Nach Ansicht der Bahn sollte hier ein Tunnel für den Straßenverkehr gebaut werden. Mit einem Baubeginn sei jedoch nicht vor 2012 (Bauzeit 3 Jahre) zu rechnen.
Von den Überresten der Wallanlagen gibt es reizvolle Ausblicke auf den Hafen von Kirchdorf und den Kirchsee. Diese gewaltige Festungsanlage, die zwischen 1614 und 1618 rund um Kirche und Schloss (inzwischen schon abgerissen) in Formen von fünfstrahligen Sternen angelegt wurde, zählt zu den Besonderheiten der Insel Poel. Die Info-Tafel (Foto) am Rande der Wallanlagen verdeutlicht, wie die "Festung Poel 1618" aus der...
Ziemlich unauffällig steht der rund 2 m hohe Granitfindling im Wohngebiet Köppernitztal, wobei es sich um das historische Denkmal "Der Schwedenstein" an der nach ihm benannten Straße handelt.
Am Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) war Wismar durch den Westfälischen Frieden Schweden zugefallen. Als die Stadt dann 1903 ins Deutsche Reich eingegliedert wurde, erhielt sie vom Großherzog von Mecklenburg, Friedrich...
An der Thekenbar der Hochschulmensa, die sich direkt auf dem Campus befindet, kann täglich zwischen verschiedenen Essensangeboten gewählt werden. Betreiber der Mensa mit 370 Plätzen ist das Studentenwerk Rostock. Die Speisepläne der jeweiligen Kalenderwoche stehen im Internet. Der Mensaneubau entstand 1995.
In einem der schönsten Giebelhäuser am Anfang der Bademutterstraße befindet sich seit Juni 2007 ein Café, das sich entsprechend der früheren Gebäudenutzung "Café Alte Löwenapotheke" nennt. Das Traufenhaus (auf dem Foto rechts) neben der damaligen Apotheke (seinerzeit seit 1659 als Hofapotheke privilegiert) wurde vermutlich in den vergangenen Jahrhunderten als Labor genutzt.
Gleich am Friedhofseingang an der Schweriner Straße fällt eine Tumba von außergewöhnlicher Form und Dimension auf. Das adlige Wappen am Grabmal zeigt an, dass es sich um die Ruhestätte derer von Lützow handelt. Auf dem denkmalgeschützten Friedhof, der ansonsten eine ziemlich bürgerliche Ausstrahlung hat, ist dieses Monument das einzige eines mecklenburgischen Uradels. Aus den Generationen von Lützow gingen im Laufe der...
Von der Breiten Straße gibt es einen ungewöhnlichen Durchblick auf den Marienkirchturm. Um das Traufenhaus umfassend zu sanieren, wurde das Gebäude (erbaut J. G. 1898) völlig entkernt, und nur die denkmalgeschützte Fassade bleibt erhalten.
Besucher der Hansestadt verpassen am Alten Hafen auf keinen Fall, einen Blick auf das Technologie- und Forschungszentrum (Foto) zu werfen, denn neben der Werftindustrie und der Holzbranche hat sich hier seit 2006 ein Technologiepark angesiedelt. Der französische Stararchitekt Jean Nouvel entwarf den zweigeschossigen Bau mit Büro-, Entwicklungs- und Produktionsflächen. Die Architektur des Mediaports steht in Balance zu den...
Vom Wassertor sind es nur ein paar Schritte bis zum Alten Hafen, der seine Form seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Es duftet nach Frischfisch und geräuchertem, denn hier wird das Wassergetier direkt vom Kutter verkauft. Ohne Rücksicht auf die Tageszeit (die eigene Wirtschaftslage und Figur) schmeckt das leckere Fischbrötchen, und die appetitliche Angebotskiste ist allemal das attraktivste Souvenir des Hafenbesuchs.