Karstadt-Stammhaus in Wismar soll bleiben

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Karstadt-Filiale im Gebäude von 1908 in Wismar: Der Standort am Rudolph-Karstadt-Platz 1 gilt als die Geburtsstätte des Karstadt-Konzerns. Foto: Helmut Kuzina
Wismar: Rudolph-Karstadt-Platz | Das Karstadt-Stammhaus, in dem 46 Mitarbeiter beschäftigt sind, soll erhalten bleiben. Für die Hansestadt ist es erfreulich, dass die Geburtsstätte der Kaufhauskette nicht auf der Streichliste steht.

Mit 3.100 Quadratmetern Verkaufsfläche ist die Karstadt-Filiale, die einzige in Mecklenburg-Vorpommern, zwar die kleinste, aber die älteste der Warenhauskette.

Fakten:
- 1881 hatte Rudolph Karstadt sein erstes Geschäft unter dem Namen „Tuch-, Manufactur- und Confectionsgeschäft Karstadt“ gegründet.
- Seine erfolgreiche Geschäftsidee bestand darin, den Zwischenhandel auszuschließen, feste Preise und umgehende Bezahlung einzuführen und nicht mehr um den Wert der Ware zu feilschen und nicht mehram Ende des Monats zu bezahlen.
- Nach der Enteignung 1948 führte die staatliche DDR-Handelsorganisation HO das Kaufhaus unter der Bezeichnung „HO Industriewaren“.
- 1991 wurde das Jugendstilgebäude aus dem Jahr 1908 von der Karstadt AG übernommen und 2001 saniert.
- Das Kaufhaus ist ein Anziehungspunkt für die Kunden in der Einkaufsstraße sowie eine Bereicherung für den Einzelhandel der Umgebung.

Ursache der Kaufhausprobleme:
Experten sehen den Beweggrund für die Schwierigkeiten eines klassischen Kaufhauses in dem veränderten Kaufverhalten der Kunden.

Oktober 2014, Helmut Kuzina
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