In den frühen Morgenstunden scheinen die zarten Glockenblumen den Sonnenstand ausstechen zu können. Am Mittag, wenn die Sonne ihren höchsten Stand des Jahres erreicht, haben sie dazu keine Chance.
Wismar: Stadtrand | Am Donnerstag, 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, erreicht die Sonne ihren höchsten Stand. Nach der Prognose der Meteorologen wird sie mehr als 17 Stunden in Norddeutschland scheinen.
Das Problem: Mit dem Beginn des astronomischen Sommers werden die Tage wieder kürzer.
Fakt ist: Am Markt gibt es beim Hotel Stadt Hamburg einen Zugang (Foto oben), über dem das Schild "Tittentasterstraße" angebracht ist. Doch eine derartige Straße ist in keinem Stadtplan verzeichnet. Selbst in älteren Plänen ist eine Gasse mit diesem Namen nicht erwähnt.
Doch in früheren Zeiten hat es an dieser Stelle zwischen den Gebäuden einen schmalen Durchgang vom Markt zur Diebsstraße gegeben, der vom Volksmund...
Ein beliebtes Fotomotiv ist das Straßenschild mit der leicht anstößigen Bezeichnung "Tittentasterstraße". Der Name stammt aus der Zeit, als ein schmaler Durchgang vom Marktplatz zur Diebstraße führte, der so eng war, dass sich zwei Vorbeikommende beinahe berührten. Tipp für Touristen: Das Schild befindet sich unterhalb des Hotelnamens "Stadt Hamburg".
Rostock: Universitätsplatz | Seit dreißig Jahren ist er der meistbesuchte Brunnen der Hansestadt, der "Brunnen der Lebenfreude" auf dem Universitätsplatz, und er sollte von Anfang an diesen Namen tragen, um heitere Stimmung auf dem zentralen Platz auszustrahlen.
Die begehbare Brunnenanlage von 1980 ist nach wie vor beliebter Treffpunkt, Platz des vergnüglichen Verweilens und fröhlicher Begegnung geblieben. Die sinnenfrohe Gestaltung der Anlage durch die...
Bentwisch: Hansestraße | Bei der Wanderung durch Bentwisch (östlich von Rostock, Nähe B 105) war augenscheinlich zu merken, dass die Sonne im Januar in der Mittagszeit bereits einen deutlich höheren Stand erreicht.
Waren es nicht herrliche Pfingstferien mit einer Konstanten: Regen!
Und das Ergebnis kommt so langsam auf uns in Donauwörth zu: Hochwasser an allen Ecken und Ende. Es musste sogar eine Baugrube von der Feuerwehr geflutet werden, damit diese nicht einbricht bzw. sich die Wörnitz dort ausbreitet.
Einem Tag nach dem Beginn des meteorologischen Sommers schaut es alles andere als nach Sommer aus.
Das Thermometer zeigt 8 Grad und ist nicht kaputt und der Himmel hat noch immer alle Schleusen weit geöffnet.
So ist es nicht verwunderlich. daß die Böden keinen Tropfen mehr aufnehmen können und die drei großen Flüsse in unserer Gegend sich ihren eigenen Weg durch die Landschaft bahnen.
Bleibt nur zu Hoffen, daß die...