Bezahlter Urlaub - Ferienjobs im Ausland

(Foto: Bildrechte: Schlierner - Fotolia)

Andere Länder sehen, Leute kennenlernen, Spaß haben und dabei noch an die Zukunft denken - Ferienjobs sind eine kostengünstige Möglichkeit für junge Menschen, Auslandserfahrung zu sammeln und Sprachen zu lernen. Was auch immer man möchte: Arbeitswilligen und Reiselustigen steht die Welt offen.

Länder und Jobs


Wer einen Ferienjob im Ausland anstrebt, muss zum einen wissen, wohin die Reise gehen soll, und zum anderen, welche Tätigkeiten er dort ausüben will. Ausschlaggebend für die Wahl des Reiseziels sind zunächst einmal die vorhandenen Fremdsprachenkenntnisse. Ob England oder Australien, Spanien oder Argentinien, Frankreich oder Québec - eine Vielzahl an Ländern kommt infrage, ebenso wie die verschiedensten Tätigkeiten. Einige Möglichkeiten im Überblick:

• Praktikum: Viele deutsche Firmen haben Niederlassungen oder Partnerunternehmen im Ausland, die Praktika für Studenten entsprechender Fachrichtungen anbieten. Je nach Studiengang lassen sich Auslandspraktika sogar anrechnen. Zudem kann man Kontakte knüpfen und auch in den Semesterferien an der Karriere basteln.

• Workcamp: In den Ferien Gutes tun – ähnlich wie beim internationalen Freiwilligendienst gibt es auch bei den kürzer angelegten Workcamps eine Vielzahl gemeinnütziger Projekte weltweit, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Zusammenarbeit mit Menschen verschiedenster Nationen macht neben einer sinnstiftenden Tätigkeit den Reiz dabei aus.

• Summer Jobs: Kellner auf Mallorca, Surftrainer an der Côte d'Azur, Farmarbeiter in Australien, Zimmermädchen in Paris – Gastronomie, Tourismus und Landwirtschaft sind Wirtschaftszweige, in denen überall auf der Welt Ferienjobs zu haben sind. Auch hier gibt es organisierte Programme, oft unter der Bezeichnung "work and travel".

• Summer Camps: Spiel und Spaß mit Kindern und Jugendlichen – in Ferienlagern auf der ganzen Welt werden engagierte Helfer mit pädagogischem Geschick gesucht.

Je nach Land und Job müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Dies reicht vom Mindestalter über fachliche Kenntnisse bis hin zu Visabestimmungen. Letztere sind in Europa kein Thema, für die USA gibt es zum Beispiel Studentenvisa, die solche zeitlich begrenzten Jobs ermöglichen. Wer sich die Planung erleichtern möchte, kann sich einer Organisation anschließen und an einem Programm teilnehmen. Jobvermittlung, Unterkunft, Erledigung von Formalitäten und Ansprechpartner vor Ort sind dabei die wesentlichen Vorteile.

Auslandserfahrung zum Nulltarif?


Die wenigsten Auslandsjobs sind finanziell wirklich lukrativ. Wer nicht gerade ein gut bezahltes Praktikum in einem großen Unternehmen ergattert, erreicht mit seinem Verdienst vor allem eines: seinen Lebensunterhalt fernab der Heimat zu bestreiten – oder anders betrachtet: mit wenig Geld die Welt zu sehen. Früher oder später macht sich jedoch jeder Auslandsaufenthalt bezahlt. Die gewonnene Erfahrung, die geknüpften Kontakte, die erlernte Sprache, das Besondere im Lebenslauf – all dies kann irgendwann einmal Gold wert sein. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier.
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