Eine Nacht unter dem funkelnden Sternenzelt - Mit dem NABU zum Naturerlebniswochenende auf Gut Sunder

Rudi-Rotbein und NAJU unterwegs auf NABU Gut Sunder (Foto: Katja Woidtke)
 
Lecker! Stockbrot schmeckt nicht nur den Kleinen (Foto: Katja Woidtke)
Winsen (Aller): NABU Gut Sunder |

Die Sonne strahlte mit den Kindern der Rudi-Rotbein-Gruppe und den Jugendlichen der Naturschutzjugend (NAJU) um die Wette, als sich der Naturschutzbund (NABU) Langenhagen auf den Weg zum Naturerlebniswochenende nach Gut Sunder machte. Dort warteten spannende Abenteuer in der Natur auf die Gruppe.

Mit Decken, Schlafsäcken und Kuschelkissen richteten sich die Mädchen und Jungen der Rudi-Rotbein-Gruppe gemütlich im Strohhotel ein, während die NAJU ihre Zelte aufstellte. Gemeinsam klappte der Aufbau super, und schnell schallte ein "Anbau!" von der Tischtennisplatte über den Platz, das zum gemeinsamen Rundlauf aufforderte. Wer schon auf Entdeckungsreise in die Natur gehen wollte, zog mit dem Kescher an den Froschteich oder streifte mit Becherlupen auf der Suche nach Insekten durch die Wildblumenwiese. "Wir haben ein Spinnennest entdeckt!" rief Arne begeistert und zeigte ins hohe Gras. Gleich neben dem Nest fanden die Jungen das Netz einer Trichterspinne. Wer genau hinschaute, konnte die Spinne sehen, die am Ende des Netzes auf Beute wartete. Am Bach hinter dem Strohhotel wurden die ersten Staudämme gebaut, und im Bauerngarten entdeckten die Kinder Schmetterlinge und Libellen zwischen den verschiedenen Kräutern.

Wildes Plantschen bei der Wasserschlacht

Nach der gemeinsamen Mittagspause ging es mit Badesachen zur großen Wasserschlacht an den Bach. Kichern und Quietschen von Kindern und Betreuern zeigte, dass bei den hochsommerlichen Temperaturen diese Abkühlung genau richtig war. Wer nicht mitmachen wollte, beobachtete das wilde Plantschen vom sicheren Kletterbaum aus oder suchte etwas Schatten unter den Bäumen auf der Streuobstwiese. Auch im Seminarraum war es angenehm kühl. Dort half Silke Brodersen bei der Bestimmung von Pflanzen und Insekten. Anschließend konnten die Kinder Pflanzenblätter und andere Präparate unter dem Mikroskop betrachten. Gestärkt durch leckeren Apfelkuchen ging es zum Fußballplatz. Auch zum Wikingerschach fanden sich schnell zwei Teams, und beim Ball über die Schnur wurde es richtig sportlich. Wer bei der Hitze etwas ausruhen wollte, konnte in der Strohscheune malen oder Gesellschaftsspiele spielen.

Stockbrot unter dem funkelndem Sternenzelt

Richtig gemütlich wurde es am Abend nach der Grillparty. Leise knisterte das Lagerfeuer und geduldig wurde das Stockbrot über die Flammen gehalten. Bei dem Song "Auf uns" sangen nicht nur die Betreuer mehr oder weniger textsicher mit und die sanften Gitarrenklänge von Jan Niklas ließen den einen oder anderen schon etwas träumen. Nach einem ereignisreichen Tag auf NABU Gut Sunder kehrte langsam Ruhe unter dem funkelnden Sternenzelt ein. "So viele Sterne kann man zu Hause nicht am Himmel sehen", bemerkten die Kinder versonnen und zeigten auf das Sternbild des Großen Wagens, das sie gleich an der Deichsel erkannten. Fledermäuse flatterten auf der Suche nach Insekten durch den Nachthimmel und ab zu zischten Sternschnuppen vorbei. Bevor die Rudi-Rotbein-Gruppe sich ins Stroh kuschelte, wollte sie unbedingt noch eine Nachtwanderung unternehmen und so machten sich Christine Pracht, Silke Brodersen und Ricky Stankewitz mit den Kindern auf den Weg über das stockdunkle Gutsgelände. Ein Teil der NAJU hatte längst schlapp gemacht und schlummerte selig in den Zelten.

Balance halten auf der Slackline

Früh am nächsten Morgen packten die ersten Kinder bereits ihre sieben Sachen zusammen oder trafen sich an der Tischtennisplatte zum Rundlauf. Nach dem Frühstück wartete eine Überraschung im Schatten der Bäume. Auf der Slackline konnten die Mädchen und Jungen ihre Balance beweisen. Mit Hilfestellung durch die Großen ging es über das gespannte Seil. Auch auf der mächtigen Kastanie, die zum Kletterbaum geworden war, konnten schon die Jüngsten ihren Mut beweisen. Von hier oben hatten sie einen tollen Blick auf das Treiben am Bach, wo wieder an den Staudämmen gebaut wurde. Viel zu schnell hieß es nach dem Mittagessen Abschied nehmen als die ersten Eltern zum Abholen gekommen waren. Sicher sind einigen Kindern bereits auf der Heimfahrt die Augen nach einem abenteuerlichen Wochenende auf NABU Gut Sunder vor Müdigkeit zugefallen.

Vielen Dank an das Team vom NABU Gut Sunder für die leckere Verpflegung und die tolle Umsorgung!


Mehr zum NABU Langenhagen erfahren sie unter http://www.nabu-langenhagen.de/ auf der Homepage des Vereins.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche | Erschienen am 31.07.2014
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7 Kommentare
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Bernd Sperlich aus Hannover-Bothfeld | 24.07.2014 | 19:34  
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Shima Mahi aus Langenhagen | 24.07.2014 | 22:39  
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Gaby Floer aus Garbsen | 25.07.2014 | 08:50  
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