Pfleiderer-Stammestreffen geplant

Das Komitee (v.l.n.r.) Rainer Pfleiderer, Ruth G. Evers, Elvira Pfl., Angelika Pfl., Erich Pfl., Kurt Bihlmaier, Matthäus Felder, Susanne und Andrea Schuster. Nicht im Bild: Jochim Ehlers.
Winnenden: Hotel Schöne Aussicht |

Die Familie Pfleiderer hat ihre Wurzeln in Winnenden-Hertmannsweiler. Über Generationen blieb dort das Amt des Bürgermeisters in Familienhand und dies vom 17. bis ins 20. Jahrhundert hinein. Sämtliche festgestellten Nachfahren sind nun zum großen Familientreffen, das am 3. und 4. Oktober 2014 in Winnenden-Bürg stattfinden wird, eingeladen.


Susanne Schuster
(Greiling/Bayern) und Matthäus Felder (Lichtenstein/Württ.), die Initiatoren, gehen davon aus, dass es noch zig Nachkommen gibt, die nicht Pfleiderer heißen und daher eventuell noch keine Einladung erhalten haben. Interessierte können sich aber übers Internet melden, wozu die Organisatoren ausdrücklich auffordern möchten. Das 10-köpfige Vorbereitungskomitee (siehe Bild) traf sich jüngst in Winnenden.

Das Programm bietet den Teilnehmern vor allem die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens. Zu den Highlights gehört eine historische Führung durch den Teilort Degenhof mit den Heimatforschern Jochim Ehlers und Kurt Bihlmaier. Das eingeplante Gruppenfoto soll der Nachwelt kundtun, wer alles beim Familientreffen 2014 dabei war. Ein Ehrengast hat seine Teilnahme bereits bestätigt: Professor e. h. Artur Fischer, Seniorchef und Gründer der Fischerwerke, dessen Mutter ebenfalls eine geborene Pfleiderer war.

Im „Pfleiderer-Buch“ finden Bauern, Handwerker aber auch einflussreiche Theologen, Ärzte, Ingenieure, Unternehmer, Politiker und ein namhafter Diplomat Erwähnung. Mehrere tausend Personen sind erfasst. Bis heute kann der Name Pfleiderer am häufigsten im näheren und ferneren Umkreis der Landeshauptstadt Stuttgart festgestellt werden. Der Cannstatter Pfarrer Ernst Pfleiderer (1858–1937) kam am Ende des Ersten Weltkrieges auf die Idee, den „Familienverband Pfleiderer“ ins Leben zu rufen. Die organisierte Zusammengehörigkeit sollte auch Familien in Krisensituationen wirtschaftlich unter die Arme greifen. Ähnlich wirkt in der Gegenwart noch die Helene-Pfleiderer-Stiftung über Familiengrenzen hinweg in Stuttgart zugunsten mildtätiger Zwecke und zur Förderung der Alten- und Jugendhilfe.

Pfleiderer-Homepage
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Artikel in der STUTTGARTER ZEITUNG 05.08.2014
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