Zahlreiche Vereine waren der Einladung der örtlichen Böllerschützengruppe gefolgt und fanden sich vergangen Sonntag am Schützenkeller Windischeschenbach ein um den Geburtstag des Jubelvereines mit ordentlich mit ihren Hand- und Schaftböllern sowie der vereinseigenen Kanone zu „beschießen“.
So kam der Schützenverein Almenrausch aus Pirkhof, D’Tirschenreuther Böllerschützen 2009, die Schützengemeinschaft Waldlust aus Riggau und Burgschützen Flossenbürg, Ringelstein Ottengrün, die Schützengesellschaft aus Mitterteich, die Murlachtaler Schützen, Königstreuen Lind sowie die örtlichen Vereine der Spielvereinigung Windischeschenbach, die Freiwillige Feuerwehr Windischeschenbach und die Jugendblaskapelle „Neuhauser Boum“, die den Tag musikalisch umrahmten. Über den Besuch des Grenadier-Bataillon von Spiegel aus Chemnitz freuten sich die Gastgeber besonders, da dieser Verein immer Vollzählig erscheint, da er nur aus einer Person besteht und schon langer Freund und Gönner der Windischeschenbacher ist.
Zu diesem Frühlingsfest und Böllerschützentreffen kam natürlich auch Prominenz aus der Schützenzene. So war Reinhard Maag aus Kastl bei Amberg im Auftrag des Arbeitskreis Norbayerische Böllerschützen (AKMB) zugegen. Von den Bayerischen Sport Schützenbund (BSSB) kam Dieter Franke aus Mitterteich und Christoph Zinkel aus Niedermurach von dem Oberpfälzer Schützenbund (OSB). Vizepräsident und Schussmeister Hubert Bauer aus Birkhof bei Oberviechtach übernahm gerne die Ehrungen. So bekamen die Ehrennadel in Bronze Sebastian Egeter, Martin Hager, Stefanie Dorner, Hans-Jürgen Schulwitz, Nikolaus Dorner und Edgar Wettinger. In Silber verlieh Bauer die Nadel an Norbert Fenzl, Josef Grassy, Hans Summer, Fritz Ott, Harry Bayerl, Jürgen Landgraf, Seham Karakuzu, Thomas Wildgans und Werner Enders.
Bauer betonte im Anschluss, das Tradition und Brauchtum die Grundpfeiler der heutigen Gesellschaft seien und wünschte den Böllerern den gleichen Elan der sie die letzen 20 Jahre begleitet hat.
Aber was wäre ein Schützenfest, wenn nicht geschossen wird? So stifteten D’Tirschenreuther Böllerschützen 2009 eine „Jubiläumsscheibe Böllergruppe“ die es zu gewinnen galt. Den fünften Platz belegte Herbert Trautner, den vierten Felix Trommer, Dritter wurde Markus Enders. Zweiter wurde Josef Lindner nur knapp vor dem Gewinner der Scheibe, Georg Rahn.
Festleiter und Organisator Nikolaus Dorner und erster Schützenmeister Sebastian Egeter waren überrascht über eine Geldspende seitens der Stadt, die dritter Bürgermeister Markus Weidner mit Freude überreichen durfte. Weidner zog positive Bilanz über den Besuch und die Resonanz des Festes.






