Kennt ihr Blauland? - 
Kinder vom Kindergarten Sankt Emmeram führen Musiktheater aus gleichnamigen Musical auf

Strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperaturen - unter diesen Vorraussetzungen kann ein Kindergartenfest doch garnicht schiefgehn. Der Kindergarten Sankt Emmeram führte ein Musiktheater auf und luden zur Brotzeit und Stockbrot ein.

„Das muss Zauberei sein“, lautet der Titel des Ohrwurms im Musical, das aus der Feder von Tina Rau stammt und musikalisch von Komponist Hans-Ulrich Pohl übersetzt wurde. Die Geschichte handelt von einem Land, in dem alles Blau ist, auch die Menschen die dort leben, die Fizzli-Puzzlis. Unverständlich für den Farbenkönig , der im Nachbarland lebt und bunte Farben über alles liebt. So kommt er auf die Idee, den Fizzli-Puzzlis eine rote und eine gelbe Zauberkugel zu schenken, ohne zu ahnen, was dadurch passiert.

Ein Weltbild erhält einen Knacks

Blau ist bislang die Farbe, die allein den Zwergen gefällt. Einzelne Fizzli-Puzzlis gehen mit den Farbbällen auf Tuchfühlung, nehmen selbst eine rote und gelbe Farbe an. Und schon herrscht Missgunst, Neid, Eifersucht und Streit unter den einst so glücklichen Blauland-Bewohnern - eine Situation, die der Farbenkönig wahrlich nicht wollte. Die Fizzli’s spalten sich in Lager und Gruppen. „Bleibt kein Funke mehr von Glück?“ singt und fragt sich einer der Fizzli-Puzzli.

Sie missen ihre Fröhlichkeit von einst. Erst als ein mutiges Puzzli zur Aussprache macht, versöhnen sich die Blauland-Bewohner und machen die Entdeckung, das es das Herz ist was zählt, egal welche Farbe man hat. Die Liebe kann zaubern und so entstehen weitere Farben, aber nur weil sich die Fizzli-Puzzlis wieder lieb haben. Es ist ein langer Weg, bevor die Leute erkennen, dass das, was fremd erscheint, auch faszinierend und bereichernd sein kann.

Kindergartenleiterin Johanna Gurau schrieb das Stück Kindergerecht um. Dieses präsentierten die Kinder sehr eindrucksvoll und sorgte für tobenden Applaus.

„Hintergrund ist frühzeitig gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit zu sensibilisieren.“ so Gurau. Nach der Aufführung luden das Team noch zum gemütlichen Beisammensein im Garten mit Gulasch, Stockbrot und Chili sowie erfrischenden Getränken.
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