Technik- Retter in der Not?!

Man nutzt sie, ist mit ihnen vertraut und sieht sie schon als selbstverständlich an: elektronische Arbeitsgeräte. Jeder nutzt sie während der Arbeit und ist bereit, sich auf diese zu verlassen. Sei es das Werkzeug in der Werkstatt, der Backofen in der Bäckerei oder der Computer samt Drucker, Tinte und Co auf dem bis oben gestapelten Schreibtisch.

Wir sind auf einem so hohen Entwicklungslevel, dass es als Bewerber selbst bei Kleinbetrieben ein Muss ist, einen Computer bedienen zu können. Er ist zu einem gewissen Statussymbol geworden, wenn man zuhause einen Computer stehen hat, unterwegs in der einen Hand ein Tablet und in der anderen ein Handy bedienen kann. Da frage ich mich allerdings, wo man da noch den wachhaltenden Kaffee unterbringen soll. In der Tat, scheint Technik mittlerweile wichtiger, als die Gesundheit zu sein. Kaffee ist zwar nicht das gesündeste Getränk der Welt, bringt aber wenigstens Flüssigkeit in den Körper, und wenn man mal ehrlich ist, in so einem Becher kann man auch andere Getränke zu sich nehmen.

Doch was ist, wenn diese Technik mal versagt? Wenn man sich die Jugend ansieht, die schon abdreht, wenn der Akku FAST leer ist, kann es nur zu einer Katastrophe kommen, und da geht es nur um ein Handy. Viel schlimmer für viele ist es, wenn weit wichtigere Dinge ausfallen, wie zum Beispiel in Lauenburg der sündhaft teure Funkverkehr der Polizei. Wer das mal live erlebt hat, kann nur den Kopf schütteln.

Geld rinnt durch die Finger

Bisher sind über 60 Millionen Euro und 20 Jahre Vorarbeit in dieses Projekt geflossen und trotzdem ist es noch nicht einsatzfähig. Allein 4, 7 Millionen Euro sind außerplanmäßig veranschlagt worden, das heißt, es kann noch sehr viel mehr werden, wenn nicht bald der Durchbruch in Sicht ist. Eine Tatsache, die mich zum Kopfschütteln bringt. Geworben wird mit einer super Technik, die abhörsicher sein soll, doch erstens kann mit dem richtigen Genie auf der falschen Seite alles geknackt werden, und zweitens fließt jede Menge Geld in ein Projekt, was im besten Fall nur einen riesigen Haufen Steuergelder frisst.

Zum Glück ist die Polizei sich im klaren darüber, dass sie im Schutz der Menschheit keine unbrauchbare Technik einsetzen kann, sonst könnte man bei einem Überfall oder einem Unfall lange auf Hilfe warten, nur weil die Funksprüche im Weltall hängen bleiben und nicht an den richtigen Polizisten kommen. Mit der Technik auf dem neusten Stand zu bleiben, um ja „In“ zu sein, ist nicht immer der beste Weg, wenn die Arbeitsgeräte nicht einsetzbar sind.
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