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Ewald Eden
Der Welt entrückt
schau ich verzückt
mir dein verführend Weibesweich
vor Liebe stumm
frag’ ich warum
der Schöpfer mich beschenkt so reich
ich kann einfach mein Glück nicht fassen
beginn es nur langsam zu begreifen
ich weiß, ich kann nicht von dir lassen
ich fang’ vor Lust schon an zu pfeifen
ein jeder fragt, was hast du bloß
dir läuft das Glück ja aus den Augen
du warst doch sonst ein Trauerkloß
und wollt’st zur...
Zärtlich Dich berühren,
himmlisch Dich verführen -
Dich riechen erzeugt Gänsehaut,
die in mir ‚Dich begehren’ staut.
Dich fühlen, das lähmt mir mein Denken -
Dich sehen macht mich liebesblind,
kann so nur noch mein Wollen lenken
in Dich, auf dass wir Eines sind.
Weil in der Tiefe Deiner Augen
ein Feuer brennt – so höllisch heiß,
wirst Du an meiner Seele saugen,
bis dass ich gar und nichts mehr weiß.
Ich werd’ zum...
W E I T E R verbreiten!!!
Wer von seinem E-Mail Anbieter (zuvorderst YAHOO) Mails mit dem Stichwort „pending“ bekommen und der Aufforderung zum öffnen nachgekommen ist, der wird festgestellt haben, dass sein Adressenarchiv ratzfatz gelöscht wurde. Dann werden diese Kontakte in den nächsten Tagen oder gar Stunden allesamt einen der bereits bekannten ominösen Briefe bekommen - aus irgendeiner schottischen, britischen...
Dein leises Atmen teilt die Stille
Nacht zittert in den Morgen rein
sanft streicht zart mein wachsend’ Wille
will in lockend’ Welt hinein
Du räkelst Dich unter dem Fühlen
legst Dich ein wenig offen quer
mir regt sich Lust im Pelz zu wühlen
das Zögern fällt mir herzlich schwer
mein Herz es klopft – mein Puls der hämmert
spüre Dein verlockend Frau
fühle mich total belämmert
weil ich’s nicht zu genießen trau …
ee
Der Ruhm der ersten hundert Tage …
oder das „Wagner’sche Unvermögen“
Einhundert Tage – von der Inthronisation an gezählt – beträgt in Deutschland nach überkommener Vorstellung die „Schonzeit“ für politische Amts- und Würdenträger. Der neue Wilhelmshavener CDU-Oberbürgermeister Andreas Wagner hat sie nun hinter sich gebracht – diese Zeit der schweigenden Kritiker. Im Schweigen hat er sich mit den Gegenspielern, den...
Alle Tage ….
Sich stets und wieder neu erfinden
ständig die Sinne hinterfragen
sich nicht und immer wieder binden
an weniger und guten Tagen
scheint es auch oftens illusorisch
und Nebel trübt der Stunden Blick
schmeiß Trübsal weg - sei leicht euphorisch
dann fühlst Du schnell der Sonne Glück
dann siehst Du Welt mit and’ren Augen
atmest wohlig’ Fühlen ein
begreifst, wozu manch’ Dinge taugen -
erkennst, Du bist ja...
Sterne blinken, Freuden winken,
in nachtesdunkler Zweisamkeit -
mich drängt’s aus deinem Kelch zu trinken,
den Nektar deiner Weiblichkeit.
Es ist für mich ein ew’ges locken -
ein ewiges nicht widersteh’n,
der Worte Fluß kommt leicht ins stocken -
ich weiß, gleich wird es weitergeh’n.
Gleich tut sich mir die Pforte offen,
das Tor zu deiner Lieblichkeit -
ich kann’s nicht fordern – kann’s nur hoffen
und sagen dir,...
Wie hoch sind die Rösser …
auf denen sie sitzen, oder besser gefragt, wie groß ist die Willkür, mit denen sie IHREN einträglichen Geschäften nachgehen?
Dieser Gedankenabfolge musste ich in meinem Sinnen Raum geben, angesichts der Tatsache, dass dem Geschäftsführer einer Institution wie der Wilhelmshavener JadeWeserPort-Realisierungsgesellschaft GmbH & Co KG – einer vom steuerzahlenden Bürger alimentierten künstlichen...
Was wird wenn …?
Was wird erst, wenn auf den Hafenflächen die (erhoffte) volle Belastung durch viele Tausend Tonnen Beton- und Stahlbauwerke, angelandete Container, Eisenbahnzüge und Lastkraftwagen zum Tragen kommt?
So kann ich nur fragen, angesichts der Mängel – angesichts der gerade fertig gestellten und sich unter dem Druck der landseitig hinter ihr lagernden, aus der Jade heraus aufgespülten enormen Sandmassen sich...
Des Morgens Röte färbt die Kimm,
lautlos schwarze Schatten schieben
sich im Wellengang dahin.
Aus Maschinen schmutzig’ Schlote
kommt Naturens Ungemach -
entpuppt sich oft als Todesbote,
fragt nicht nach Kreaturens Schmach.
Unterm Kessel wird verfeuert,
was sich nur verbrennen lässt -
ob der, der die Maschine steuert,
sich wohl mal ans Gewissen fäßt?
So etwas scheint’s wohl nicht zu geben,
in der Welten Reederwelt...
Ich möchte mich schmiegen
ich möchte Dich wiegen
ich möchte vergehen in Deinem Weich
ich fühlt' mich geborgen an jedem Morgen
wie in der Engel himmlischem Reich
ich spürte die Wärme
wie Strahlen der Sonne
der Welten Gelärme
verging in der Wonne
des innigen mit Dir zusammensein
in dem alles schwindet
auch die Drängnis’ der Welt
wie in kostbarem Schrein
ee
Es ist nicht zu fassen … der Hals des Christian Wilhelm Walter Wulff aus dem hannöverschen Osnabrück muß doch mittlerweile länger sein, als der einer ausgewachsenen Giraffe.
Wie sonst könnte er in dem tiefen Sumpf, in dem er offenbar seit Jahren steckt, noch Atem schöpfen? Nach all den Wagenladungen „Beziehungskot“, der in den vergangenen Wochen das Bellevue überflutete, bricht nun auch noch die Sturzwelle „ der Advokat...
He hett wat sächt -
ikk hevv dat höört,
hett wat bewächt,
wat Welt geböört -
kikkt Deerten an as Heergotts Doon,
sörcht dat hör Olldach schier un schoon -
spöärt mit Worden achteran -
is he toend, faangt he nee an -
benöömt ok moal fuul Minschenwaark,
ov buten Huus, ov in de Kaark -
bucht blods föör een Instanz sien Knee -
föör Heilands Hand in ruuge See.
ewaldeden
Unter keinem guten Stern …
so würde wohl jeder sagen, der in der Astrologie zuhause ist, wenn es darum ginge, einem Außenstehenden Betrachter die Wilhelmshavener Verhältnisse zu erklären.
Das Schicksal der Jadestadt hat – in der Geschichte zurückblickend – messbar und fühlbar zu keiner Zeit unter einem guten Stern gestanden. Zu manchen Zeiten war es auch schon mal ein von schnell verglühenden Kometen durchzogenes Heer...
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