Et Hannelörche ...

Kraft, kraftvoll kraftlos …


Es mag auf das erste Lesen widersinnig klingen, Hannelore Kraft so zu beschreiben. Und doch drückt es genau das aus, was die nordrheinwestfälische Ministerpräsidentin im Moment der Öffentlichkeit als Bild bietet – den unverwechselbaren Fingerabdruck ihres Charakters sozusagen.
Meine Zweifel an ihrer „Endfähigkeit“ zum Zeitpunkt ihres, gemeinsam mit der Grünfrau Löhrmann, erkämpften Sieges über de halve Hahn im Düsseldorfer Regentenpalais, "dat Rüttgers Jöckelche", machten es mir da schon noch eine ganze Weile schwer, an ihrer Regierungsfähigkeit zu glauben.
Es hat gedauert, bis mein Unglaube besänftigt war, und erst der Wahlsieg des rotgrünen Gespanns nach der eineinhalbjährigen Experimentierphase Minderheitsregierung hat den ungläubigen Thomas dann in mir einschlafen lassen.
Ich sage bewusst ‚einschlafen’ lassen – nicht vergrault oder gar beseitigt.
Der SPD Frau Verhalten nach dem 22. September 13 beweist nämlich seine Existenzberechtigung, denn da ist sie wieder, die kraftvoll kraftlose Hannelore Kraft. Es bietet sich ihr die gleiche Situation wie vor ihrer Amtsübernahme in NRW – und sie zaudert und zögert erneut, doch jetzt fehlt ihr eine Grünenfrau, die sie entschlossen über den schwankenden und unsicher erscheinenden Steg an die Spitze trägt.
Hannelore Kraft alleine fehlt schlichtweg der Mut, sich gegen die aufgeplusterten und ministerpostengeilen verantwortungslosen Pappkameraden in der Bundespartei durchzusetzen.
Dabei bräuchte sie den potentiellen Verlierern wie dem Goslarer Oberlehrer Gabriel und dem Schröderschen Hilfsdackel und Wadenbeißer Steinmeier nur die Stirn zu bieten, und die Genannten würden sich samt dem Nahleschen Fesselballon in Nullkommanichts in Luft auflösen.
Die ehrwürdige Dame SPD könnte endlich – wie wenn ein Baum von ihn würgenden Schmarotzern befreit ist - wieder ungehindert atmen.
DAS wäre das Tun, das von ihr erwartet wird - und das nicht nur von ihrer "Heimwehr" im Pütt auf Jahre hinaus auch entsprechend honoriert werden würde.
Ganz Deutschland würde ihr zu Füßen liegen. Doch davor scheint sie eine höllische Angst zu haben, das Mädchen aus dem Ruhrpott.
Sie hätte das Zeug zu einer Mutter Courage, wie weiland Franz Hengsbach – Gott hab ihn selig – gesagt hätte.
Doch leider wird sie wohl nur ein Wunschbild, eine trübe Sonne am schwarzroten Himmel über dem bundesdeutschen Lande bleiben.

ewaldeden2013-10-22
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8 Kommentare
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Hans Jürgen Grebin aus Rostock | 22.10.2013 | 18:36  
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Ewald Eden aus Wilhelmshaven | 22.10.2013 | 18:41  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 22.10.2013 | 20:32  
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 27.10.2013 | 18:30  
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