Der Kirchenausschuß der, schon seit der Zusammenlegung der bis dahin familiär anmutenden katholischen Wilhelmshavener- und Umlandkirchengemeinden zur von vielen Gläubigen als monströs empfundenen Generalgemeinde St. Willehad, hat den Absichten des Vechtaer Abteilungsleiters Timmerevers der Firma Kath. Kirche zugestimmt. Die Ausschussmitglieder haben damit offenbar den Willen einer großen Zahl von apostolischen Christen in Wilhelmshaven und den angrenzenden Kommunen nicht beachtet. Von „Oben“ herab, von der Kirchenleitung, wird dieser vorauseilende Gehorsam der Laienvertreter im Apparat mit Wohlwollen betrachtet – entlarvt er aber doch zugleich die Alibifunktion dieser Gremien innerhalb des Konzerns Vatikan und Co. Ich mag den rechtschaffenen Mitgliedern der gebeutelten katholischen Pfarrgemeinden als Ausweg und zur Wahrung ihrer Identität und ihrer Freude am Glauben nur raten, die Firma zu wechseln. In anderen christlichen Gemeinschaften geht man zumeist anders miteinander um. Das ökumenische Zusammenwirken von Unten zeigt es immer wieder. Der Auftraggeber für arbeiten und beten bliebe der Gleiche wie zuvor – es gibt doch nur einen Gott nach aller Lehre – und der sieht es bestimmt nicht gern, das, was momentan hier im platten Plattland in seinem Namen geschehen soll.
Plattdeutsche Leser kommen hier auf ihre Kosten:
http://www.plattpartu.de/welt/vdk.htm
Mobiltelefonie …
Heute segelte mir ein Werbeblatt des VdK Sozialverbandes ins Haus.
Auf das erste Sehen erschien das bunte Papierchen Vertrauen erweckend. Die farbliche Gestaltung wirkte seriös und das lachende Gesicht einer telefonierenden Frau im dritten Lebensdrittel verstärkten das Zutrauensgefühl.
Sowieso … VdK - das kann...
Gesellschaft
Ein Taschentuch und eine Mütze
sind plötzlich ihre ganze Welt -
die Speisen sind für sie nur Grütze,
das Drumherum blitzschnell zerfällt.
Sie macht im Geist die tollsten Sachen –
näht Puppenkleider – nächtelang,
um sie müssen andre wachen –
denn ihre Wahrheit ist sehr krank.
Bemerkt nicht die verschmutzten Hände –
sieht nicht den Kot um sich herum,
weiß nicht um Stufen und um Wände –
läuft...
So muß es wohl sein …
Ich mache keinem Konkurrenz mehr -
nicht im Geschäft und nicht im Beruf -
ich bin achtundsechzig und einkommenslos,
und einfach so trottelig, wie Gott mich erschuf.
Ich frage mich oft, wie schaff’ ich es bloß
mir so viele Menschen zum Feinde zu machen.
Ich bring’ doch nur Bilder
in schwarz auf Papier,
als Buchstaben und auch als Zeichen.
Es sind doch bloß wertlose Schilder -
und glaubet es...
Im Heute für Morgen das Gestern suchen …
oder Identität bewahren.
Im fortgeschrittenen Lebensalter äußerte meine Mutter immer häufiger den Wunsch, die Stätten ihres jungen Lebens und Wirkens noch einmal aufzusuchen zu können. Den Ort, in dem sie das Licht der Welt erblickte, und die Orte, die sie formten – an denen sie Frau und Mutter wurde.
Im Alter von 28 Jahren war sie aus dem „heißen Kern“ Ostfrieslands an den...