Tempolimit auf der B 243 bleibt bestehen

Seit dem Dezember 2014 gilt das Tempolimit von 50 km/h.

Osterode (dx). Maroder Beton wird noch länger dafür sorgen, dass Verkehrsteilnehmer auf der B 243 ausgebremst werden. Das Tempolimit von 50 km/h auf der Hochbrücke bei Osterode wird noch eine ganze Weile bestehen bleiben. Zudem müssen sich die Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich in den kommenden Monaten wieder auf eine Baustelle einstellen, wie Günther Hartkens, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar auf Nachfrage der Echo-Redaktion mitteilte.

Massive Schäden

Die Schäden an der sogenannten Beton-Gleitwand in der Mitte der Straße seien so massiv, dass diese der Mittelstreifen auf einer Länge von etwa einem Kilometer komplett neu gebaut werden müsse. „Aufgrund des Schadensbildes kann die Geschwindigkeitsbeschränkung auch bis zur Sanierung leider nicht zurück genommen werden“, so Hartkens.

Beginn der Bauarbeiten noch offen

Wann genau die Arbeiten erfolgen sollen, steht aber noch nicht fest. Trotz sehr enger finanzieller und personeller Ressourcen der Landesbehörde im Geschäftsbereich Goslar werde angestrebt, die Beton-Gleitwand in der 2. Jahreshälfte 2015 zu erneuern, gibt der Leiter einen groben Zeitplan vor.
Verkehrsteilnehmer müssen sich deshalb allerdings auf längere Fahrzeiten einstellen. „Auch bei dieser Baumaßnahme wird eine Vollsperrung jeweils in eine Fahrtrichtung erforderlich sein.“ Die geänderte Verkehrsführung werde in etwa der, der Sanierungsarbeiten aus dem Vorjahr entsprechen. „Wann die Umleitung eingerichtet wird, kann bislang noch nicht gesagt werden“, so Günther Hartkens.

Sperrung bereits im Jahr 2014

Im vergangenen Jahr war die Hochbrücke wegen intensiver Sanierungsarbeiten für sechs Wochen gesperrt gewesen. Der Verkehr wurde deshalb durch Osterode umgeleitet, was zum Teil zu größeren Staus geführt hatte. Die Schäden an der Beton-Gleitwand hatten die Mitarbeiter der Landesbehörde dabei registriert. Allerdings hätte es damals keine Möglichkeit gegeben, diese im Zuge der laufenden Maßnahmen zu beseitigen, so Hartkens.

Der Artikel ist auch nachzulesen im Echo zum Sonntag vom 12. April 2015.
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