Die Tarife wurden erhöht

Osterode (dx). Busfahren in Südniedersachsen ist teurer geworden: In fast allen Tarifen im Verkehrsverbund Südniedersachsen (VSN) müssen Reisende mehr bezahlen als bisher – für Einzelfahrscheine ebenso wie für Monats- und andere Zeitkarten.



Eine besondere Ausnahme gibt es lediglich im Stadtbusverkehr der Göttinger Verkehrsbetriebe. Hier wurden nur Zeitkarten wie Monatskarten teurer – dafür aber gleich erheblich. Eine prozentuale Steigerung lässt sich jedoch nur schwer ermitteln. Die Fahrpreiserhöhung fällt – je nach Karten-Art und Preisstufe unterschiedlich aus.

Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ sieht die neue Preisrunde als moderat im Vergleich zu den Vorjahren an. Kritik gibt es von ihm dennoch: „Unser Verbund ist einer der teuersten in Deutschland und hält mit Höchstpreisen die Kunden von der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ab“.“ Bester Beleg sei hier das Ticket für eine Fahrt zwischen Walkenried und Bad Sachsa, dass 3,25 Euro kostet. Aber auch insgesamt sei das Preisgefüge infolge einer Unmenge von Tarifpunkten völlig undurchsichtig. „Was uns auch stört, ist der erkennbare Unwille, etwas zu tun, um neue Kundengruppen für den ÖPNV zu interessieren. Es gibt nichts für Senioren, nichts für Urlauber, und die Mitnahmeregelung für Zeitkarteninhaber ist fü unseren ländlichen Raum völlig unzureichend."

Allerdings, so Reinboth, werde der ÖPNV gerade in Südniedersachsen auch von der Politik kaum wahrgenommen, geschweige denn gefördert.

Eine Übersicht der neuen Fahrpreise gibt es hier: http://bit.ly/1OrHIA3

Der Artikel ist auch im Harzer WochenSpiegel vom 15. April nachzulesen.
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